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Archive für Juli 2009
Geldsystem: Die Lunte brennt
30.7.2009 von M.Musil.
Wenn ringsherum alles in Flammen steht, ist jeder Löschversuch sinnlos. Die Schulden der Welt können nicht zurückgezahlt werden. Die Konsequenz ist der Kollaps des globalen Geldsystems und eine Implosion der Wirtschaft.
In letzter Zeit bin ich viel um die Welt gejettet, fanden viele Gespräche statt mit den wenigen Experten auf diesem Planeten, die wissen, was „Geld“ eigentlich ist.
Um es gleich vorwegzunehmen: Geld ist nichts als heisse Luft. Das Vertrauen auf den Fortbestand des Geldsystems – so wie wir es kennen – ist nur noch mit dem Glauben an den Weihnachtsmann zu vergleichen.
Da nutzt es auch nichts, dass 99,9% der Weltbevölkerung weiterhin an den Weihnachtsmann glauben. Es ist geradezu die Voraussetzung dafür, dass der Geldschein als Wertmittel akzeptiert wird. Allerdings nicht mehr lange. Die Zeit läuft ab, und die allermeisten Menschen wird es unvorbereitet treffen.
Man muss das System nicht unbedingt verstanden haben, um zu begreifen, wo wir stehen. Fakt ist, dass Staatsschulden nie mehr zurückgezahlt werden können. Da unser Geld „Schuldgeld“ ist würde eine Rückzahlung von Schulden Geld vernichten. Fazit: Schulden können schon aus geldsystemtechnischen Gründen nicht zurückgezahlt werden.
Abgesehen davon ist es auch praktisch nicht möglich, Staatsschulden zurückzuzahlen: Dieser Zug ist schon längst abgefahren. Das gilt für alle westlichen Industrienationen, allen voran die USA.
Das wissen auch die Zentralbanken ganz genau. Aber sie sprechen nicht drüber. Aufgabe der Notenbanken ist es schließlich, die Geldillusion zu erhalten. Und dazu zählt auch die Rückzahlungsillusion bei Staatsschulden.
Alle Bemühungen, Staatsschulden zu verringern sind zum Scheitern verurteilt. Auch die deutsche „Schuldenbremse“ ist nichts anderes als eine Nebelkerze, welche bei der Bevölkerung die Rückzahlungsillusion aufrechterhalten soll. Fakt ist: Es wird niemals eine Schuldenbremse geben. Eher kollabiert das Geldsystem.
Sparen – wofür?
Da es keine Umkehr gibt, ist der einzig richtige Weg, Vollgas zu geben. Dass hat auch die Fed gut erkannt. Geradezu hemmungslos explodieren die Schulden in den USA. Denn Ben Bernanke hat längst erkannt, dass am Ende der Gewinner jener ist, der es schafft, den höchsten Schuldenberg anzuhäufen. Danach wird dann der Reset-Knopf gedrückt.
Vor diesem Hintergrund ist es völlig sinnlos, wenn einzelne Staaten mit größerer Disziplin arbeiten und womöglich noch Steuern erhöhen, um Schulden zu verringern. Dies ist nichts anderes als ein politisches Sado-Programm, welches die Menschen schon vor dem drohenden Kollaps enteignet, ihnen das Leben unnötig erschwert.
Die Drohung, dass unsere Kinder und Kindeskinder die Zeche zahlen, ist eine echte Lüge und eine weitere Facette der „Rückzahlungsillusion“. Noch mal: Es kann nichts zurückgezahlt werden. Das System wird vorher kollabieren. Kenner des Systems wissen schon längst: Die Zeche werden wir selbst zahlen. Das System hat nur noch eine geringe Restlaufzeit. Unsere Kinder werden deshalb entschuldet sein.
Was also aktuell tun?`Warum soll man dem zum Tode verurteilen Patienten „Geldsystem“ die verbleibende Restzeit nicht durch Gabe von Morphium erleichtern? Wenn ringsherum alles in Flammen steht, ist jeder Löschversuch sinnlos. Wenn alle Schulden machen, ist es sinnlos, zu sparen.
In einem solchen Ambiente ist der Sparer der Dumme. Denn er wird am Ende alles verlieren. Die Gewinner sind die Schuldenmacher, welche sich im Wege des Kredits Sachgüter aneignen können. Auch das haben die USA besser kapiert als jede andere Nation.
So ist das Geldsystem in seiner Endphase nichts anderes, als eine globale betrügerische Schmierenkomödie, welche den Menschen dazu bringen soll, Lebenszeit gegen wertloses Papier zu opfern. Doch am Ende wird nichts übrig bleiben.
Gemäß dieser Erkenntnis handelt auch die Fed. Auch wenn Bernanke dies offiziell nicht zugibt, nicht zugeben kann. Doch das Handeln der US-Zentralbank lässt keinen anderen Schluss zu. Derzeit brauchen die USA bis zu 7 Milliarden Dollar am Tag! Eine unvorstellbare Summe.
7 Milliarden Dollar Schulden pro Tag! Und dieser Betrag dürfte in Zukunft nicht geringer werden. Motto der Fed also: Gas geben, solange es geht. Und danach?
Europa, Deutschland kann sich dem nicht entziehen. Jeder Versuch, die Menschen hier zu piesacken durch Rückzahlungsaktionen per Steuererhöhungen oder Sparmaßnahmen, ist untauglich. Wir werden dadurch lediglich zu noch größeren Opfern der globalen Schuldenmacher.
Denn, wenn wir sparen, können die anderen noch mehr Schulden machen. Machen wir aber Schulden, dann konkurrieren wir wenigstens weltweit um Kredit, der uns wahrscheinlich eher zugebilligt wird, als den Hauptschuldnern, allen voran die USA.
Das hat offensichtlich auch der französische Präsident Sarkozy erkannt. Er will die Schuldentore weit aufmachen und die Steuern senken: Richtig so! Daran sollten sich Politiker hierzulande ein Vorbild nehmen.
Unser Geldsystem hat nichts mit Fair Play zu tun. Am Ende ist der Ehrliche der Dumme. Am Ende wird der Sparer alles verlieren und derjenige, der Sachgüter angehäuft hat, als Gewinner dastehen.
Das Gebot der Stunde lautet deshalb: Schuldenmachen und in Sachgüter umrubeln, in Bildung und Infrastruktur investieren. Denn das ist es, was bleibt, wenn das Geld am Ende wertlos wird.
Eine Prognose über den weiteren Verlauf unseres Geldsystems ist derzeit schwierig. Niemand kann den Zusammenbruch exakt voraussagen. Nach langen Diskussionen und zahlreichen Gesprächen mit Kennern des „Systems“ habe ich jedoch folgenden Eindruck gewonnen:
Es wird zunächst zu einer deflatorischen Implosion kommen, in der fast jede Wirtschaftsaktivität vernichtet wird. Massenpleiten und Firmenzusammenbrüche begleiten diesen Prozess. Danach wird das Geldsystem in einer riesigen Supernova zerrissen und alles Geld dieser Welt wertlos. Was dann kommt, weiß niemand.
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Ihre Position zur weltweiten Hungerbekämpfung
25.7.2009 von M.Musil.
Sehr geehrte Bundestagskandidatinnen und Bundestagskandidaten,
im vergangenen Jahr haben wir beobachten müssen, wie es in vielen Ländern zu Hungerrevolten kam, weil die Menschen sich dort ihre Lebensmittel nicht mehr leisten konnten. Das Menschenrecht auf Nahrung ist in vielen Teilen der Welt nicht gewährleistet. Die Zahl der hungernden oder unterernährten Menschen ist auf fast eine Milliarde angestiegen. Das Millenniums-Ziel, den Hunger in der Welt bis zum Jahr 2015 zu halbieren, droht zu scheitern. Dafür gibt es viele Ursachen wie beispielsweise die Vernachlässigung ländlicher Entwicklung, unfaire Handelsbedingungen, Umweltveränderungen in Folge des Klimawandels oder die steigende Konkurrenz zwischen Kraftstoff- und Nahrungsmittelproduktion. Diese Ursachen für den weltweiten Hunger müssen auch von der zukünftigen Bundesregierung durch eine kohärente, ressortübergreifende Politik angegangen werden.
Das INKOTA-netzwerk ist eine entwicklungspolitische Nichtregierungsorganisation (www.inkota.de). Seit vielen Jahren unterstützen wir Projekte der ländlichen Entwicklung in Zentralamerika und kennen vor diesem Hintergrund die Probleme der Menschen vor Ort sehr gut. In Deutschland informieren wir mit öffentlichkeitswirksamen Kampagnen über die Ursachen von Hunger und fordern von politischen Entscheidungsträgern eine gerechtere Nord-Süd-Politik.
Im Vorfeld der Bundestagswahl im September möchten wir die Positionen der Kandidaten zum Thema Armuts- und Hungerbekämpfung abfragen und auf unserer Webseite veröffentlichen. Gerne möchten wir auch von Ihnen wissen, wie Sie sich in der kommenden Legislaturperiode dafür einsetzen werden, die Lebenssituation der Menschen in den armen Ländern zu verbessern. Wir möchten Sie deshalb bitten, die beigefügten Fragen (siehe PDF-Formular im Anhang) zu beantworten.
Wir würden uns freuen, wenn Sie trotz Ihres sicher engen Wahlkampfkalenders Zeit finden, die Fragen bis zum 31. Juli 2009 zu beantworten und an bahn@inkota.de zurückzusenden. Ihre Antworten werden wir mit den Positionen der anderen Kandidaten vergleichen und im Internet veröffentlichen. Wir freuen uns auf Ihre Antworten und bedanken uns recht herzlich.
Mit freundlichen Grüßen,
Evelyn Bahn
Referentin für Landwirtschaft und Ernährung
INKOTA-netzwerk
Greifswalder Straße 33a
10405 Berlin
Tel: 0049 – 30 – 42 89 111
Fax: 0049 – 30 – 42 89 112
Meine Meinung dazu:
Werden Sie sich in der kommenden Legislaturperiode dafür einsetzen, dass…
…die Biokraftstoffproduktion basierend auf Importen aus Entwicklungsländern ausgesetzt und überdacht wird?
Ja
Mein Kommentar:
Der Gedanke der Biokraftstoffgewinnung rührte ursprünglich von der Idee her, Regionen mit Desertationserscheinungen nachhaltig zu begrünen und einen wirtschaftlichen Nutzen daraus zu ziehen. Dass heute Regenwald für diese Zwecke angeholzt wird ist eine dramatische Fehlentwicklung, die mit den politischen und wirtschaftlichen Fehlentwicklungen der Industrieländer zu tun hat.
…Gentechnik in der Landwirtschaft gesetzlich verboten wird?
Ja
Mein Kommentar
Auch in diesem Wirtschaftsbereich bestimmen die finanziellen Interessen die Entwicklung. Daher ein klares Verbot ohne Wenn und Aber!
…EU-Agrarexportsubventionen sofort abgeschafft werden?
Ja
Mein Kommentar:
Diese Verzerrung der wirtschaftlichen Gegebenheiten muss schnellstens beendet werden.
…Agrarsubventionen an soziale und ökologische Kriterien gekoppelt werden?
Ja
Mein Kommentar:
Wichtiger wäre eine produktionsgerechte Bezahlung der Leistungen durch den Verbraucher. Der Kaufkraftschwund in unserem kranken Wirtschaftssystem verschärft den Wettbewerb im Lebensmittel-Einzelhandel, so daß nur noch mit deflationären Preisen um Kunden geworben wird. Die Hersteller geraten so ungewollt unter Druck und an den Rand der Existenz. Ökologie kann nicht berücksichtigt werden, wenn der Markt zu unökologischem Handeln zwingt.
…die Förderung ländlicher Entwicklung und kleinbäuerlicher Landwirtschaft im Zentrum der deutschen Entwicklungszusammenarbeit stehen muss
Ja
Mein Kommentar:
Dezentrale, verbrauchernahe Versorgungsstrukturen sind die Modelle der Zukunft. Das gleiche gilt für die Energieversorgung. Monopolstrukturen wären kontraproduktiv. Ansätze wie es besser zu machen wäre sind zum Beispiel im Forschungsbericht Forschungsbericht E 5001-15 des Bundesministeriums
für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung “Zukunftstechnologien für nachhaltige Entwicklung: Unkonventionelle Ansätze zur Energiegewinnung und Aktivierung biologischer Prozesse.” Zu finden. Wird allerdings ignoriert!
…Entwicklungsländer die Möglichkeit erhalten, ihre heimische Grundnahrungsmittelproduktion vor Billigimporten zu schützen?
Ja
Mein Kommentar:
Sofern diese Grundversorgungsstrukturen noch funktionieren ist deren Schutz vordringlich
… Unternehmen der Lebensmittelbranche gesetzlich zur Einhaltung sozialer und
ökologischer Standards in der gesamten Lieferkette verpflichtet werden.
Ja
Mein Kommentar:
Ein frommer Wunsch, der aber an den Strukturen unseres völlig aus dem Ruder gelaufenen Finanzsystems scheitern wird. Solange eine Wirtschaft unter der Prämisse „Wachse oder weiche“ steht, können diese Kriterien nicht erfüllt werden
Direktkandidat Wahlkreis 205 Montabaur
BÜNDNIS90/ DIE GRÜNEN
Michael Musil
Kopernikusstr. 8 • 56410 Montabaur
Tel.: 02602-180150 • mobil: 0171 933 94 66
web: www.michael-musil.de
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Der ungerechte Lohn
24.7.2009 von M.Musil.
Seit Jahren verfolge ich die brillianten Analysen von Egon W. Kreutzer. Hier mal einer seiner wöchentlichen Paukenschläge:
Kleine Rechenexempel um Geld und Leistung
Als es den Mächtigen zu dumm geworden war, ließen sie durch ihre Experten erklären: “Ein gerechter Lohn ist unmöglich!”
Das sahen die Lohnempfänger ein und hörten auf, einen gerechten Lohn zu fordern, ja sie hörten sogar auf, einen gerechten Lohn überhaupt noch zu denken. So kam es dazu, dass ausgerechnet die lebenswichtigen Arbeiten, zu denen wir im Grunde alle befähigt sind, weil wir nämlich sonst, kurz nachdem der aufrechte Gang erfunden wurde, schon ausgestorben wären, in unserer arbeitsteiligen Welt besonders schlecht bezahlt werden, weil sich der Nachfrager unter den vielen, die sich dafür anbieten, leicht denjenigen auswählen kann, der seine Leistung für den geringsten Lohn (freiwillig oder gezwungen, als Ehrenamtlicher, als 1-Euro-Jobber, als Praktikant, Niedrigst- und/oder Kombilöhner) anbietet.
Jeder, der seine fünf Sinne beieinander hat, erkennt die abgrundtiefe Ungerechtigkeit, die sich damit rechtfertigt, dass die sog. “Gesetze des Marktes” eben nicht die Qualität einer vollbrachten Arbeit oder die innerhalb einer bestimmten Zeit hervorgebrachte Leistung belohnen könnten, sondern dass sich der jeweils gezahlte Lohn ausschließlich am Verhältnis von Angebot und Nachfrage bemessen könne - an was denn sonst.
Das ist aber kein Naturgesetz, sondern eine in unsinnige Formeln verkleidete Lüge, die soweit vom Problem ablenkt, dass es von dieser entfernten Position aus einer Lösung nicht mehr zugeführt werden kann. Daher ist es an der Zeit, den Formeln der marktradikalen Irrlehrer einige einfache und für jedermann nachvollziehbare Rechenexempel entgegenzustellen, die das Gegenteil beweisen und damit das Problem wieder lösbar und den gerechten Lohn nicht nur als möglich, sondern sogar als zwingend notwendig erscheinen lassen.
Die Überlegungen führen u.a. zu der nachstehenden Fragestellung:
Wäre es nicht besser, die für den Exportüberschuss eingesetzte Arbeitskraft für die Befriedigung des Bedarfs im Binnenmarkt einzusetzen?
Wäre es nicht besser, zu arbeiten, um den eigenen Wohlstand zu mehren, statt den eigenen Wohlstand zu reduzieren, um arbeiten zu dürfen?
Alles Weitere dazu finden Sie hier:
http://www.egon-w-kreutzer.de/0PaD2009/29.html
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Teilerfolg?
9.7.2009 von M.Musil.
Musil vor Hörster und Walden im Bundestag
Montabaurer Schüler führten Bundestagswahl durch - Grüne vorne, NPD und Linke keine Chance
MONTABAUR. Im Superwahljahr 2009 sollen auch Schüler nicht zu kurz kommen - das dachte sich die Schülerzeitungsredaktion “PAGanini” des Landesmusikgymnasiums Rheinland-Pfalz in Montabaur. So bereiteten die Redaktionsmitglieder in Kooperation mit der Klasse 9 a unter Betreuung der Lehrkräfte Heike Pohl und Klaus-Rüdiger Rathke und unter der Leitung des Chefredakteurs Lukas Klersy kurzerhand eine Wahlsimulation der Bundestagswahl 2009 für alle Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 9 bis 12 vor: In Kleingruppen bereiteten die Wahlverantwortlichen Informationsplakate über die zur Wahl stehenden Parteien für ihre Mitschüler vor, bauten Wahlurnen und -kabinen und gestalteten sogar einen täuschend echten Wahlzettel.
In der originalgetreuen Nachahmung der im September stattfindenden Bundestagswahl “traten” dann die fünf Direktmandatskandidaten von CDU, SPD, FDP, Grüne und Linke am Landesmusikgymnasium gegeneinander an, außerdem konnten die 15 bis 18 Jahre alten Wähler ihre Zweitstimme der Liste der Parteien CDU, SPD, FDP, Grüne, Linke und NPD geben. Das Ergebnis: Michael Musil (Grüne) zieht in den imaginären Bundestag des Gymnasiums ein - mit knappem Vorsprung gegenüber der Union (Joachim Hörster). Björn Walden konnte für die SPD lediglich den dritten Platz einbringen. Ähnlich interessant fiel das Ergebnis der Zweitstimmen aus: Die Grünen erlangten bei den wahlberechtigten Schülern (Klassen 9 bis 12) eine Mehrheit von 36,1 Prozent, gefolgt von CDU (28,5 Prozent), SPD (19,4 Prozent) und FDP (11,1 Prozent). Die Linke sowie die NPD konnten die Fünfprozenthürde für den Einzug in den imaginären Bundestag des Landesmusikgymnasiums nicht überwinden.
Die Wahlbeteiligung von 86,5 Prozent konnte das Gerücht über die Gleichgültigkeit bei Jugendlichen gegenüber der Politik klar widerlegen. Die betreuenden Lehrer hoffen außerdem, durch die Simulation ein langfristiges Interesse der Schüler an demokratischen Prozessen zu wecken und zu festigen.
Ausführlichere Informationen rund um die Wahlsimulation am Montabaurer Musikgymnasium finden Interessierte in der nächsten Ausgabe der Schülerzeitung “PAGanini”, die in der ersten Schulwoche nach den Sommerferien in der Schule erworben werden kann.
*
27.06.2009 © Rhein-Zeitung
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