Archive für 24.9.2009

Einigkeit und recht viel Steuern

Die Bundesbürger müssen sich nach Ansicht führender Ökonomen in den nächsten Jahren statt auf Steuersenkungen auf deutlich höhere Belastungen einstellen. Anders werde sich das gigantische Loch im Staatshaushalt nicht schließen lassen, sagten die Wissenschaftler, unter ihnen Regierungsberater Clemens Fuest, am Dienstag übereinstimmend.

Höchste Neuverschuldung aller Zeiten

Denkbar wäre demnach unter anderem eine Anhebung der Mehrwert- und der Grundsteuer. Auch eine Pkw-Maut komme in Frage. Steuerentlastungen, wie sie FDP und CSU versprechen, bezeichneten die Experten dagegen als illusorisch.

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Luftige Erfahrung für grünen EP-Abgeordneten!



Reinhard Bütikofer zu Gast bei der Fuhrländer AG

Im Rahmen seiner Wahlkampftour durch das nördliche Rheinland-Pfalz, machte der Europaparlamentabgeordnete und ehemalige GRÜNENchef Reinhard Bütikofer Station in Lüdenscheid. Am Rand des Siegerlandflughafens besuchte er in Begleitung der rheinland-pfälzischen Landesvorsitzenden Eveline Lemke und dem Direktkandidaten der GRÜNEN für den Westerwaldkreis, Michael Musil die Fuhrländer-AG. Das Interesse der Gäste galt der neuen Generation von Windkraftanlagen, die hoffentlich – so Marketingleiter Walter Lutz – bald auch in den heimischen Windparks im Rahmen des sogenannten Repowering als Ersatz für alte Anlagen dienen können. Dazu seien die politischen Rahmenbedingungen zu schaffen aber auch privatrechtliche Schwierigkeiten zu überwinden. Derzeit verkaufe man die Windkraftanlagen überwiegend im Ausland. In China werde sogar eine eigene Produktion aufgebaut, um das immense Potential an Nachfrage dort zu befriedigen. Bütikofer interessierte sich für die derzeitige Situation auf dem Kapitalmarkt und erkundigte sich nach möglichen Engpässen bei der Kreditvergabe. Die Fuhrländer AG sei bislang von den Auswirkungen der Krise verschont, erklärte Walter Lutz und sei sogar in der glücklichen Lage neue Arbeitsplätze anzubieten. Den Ambitionen einer möglichen schwarz-gelben Koalition zu neuen Atomkraftwerken stellte Michael Musil im Gespräch entgegen, dass ein Genehmigungsverfahren heute vermutlich so lange dauern werde, dass Uran als Brennstoff bis dahin garnicht mehr zur Verfügung stehe.

Bei dem anschließenden Mittagessen auf der Fuchskaute traf dann auch der Firmengründer Joachim Fuhrländer zu der Besuchergruppe und stellte den Gästen seine Erfahrungen mit Windkraft auf dem internationalen Parkett vor. Demnach ist Deutschland die führende Nation in der Erstellung von Windkraftanlagen. Das Wissen werde an die anderen interessierten Länder weitergegeben, damit sich auch dort die Alternativenergie zügig verbreiten kann.

Sein persönliches Ziel sei soviel Geld zu verdienen, dass er künftig eine Stiftung zur Errichtung einer Bildungsstätte für die Jugend finanzieren kan. Dort soll dann Zukunftswissen vermittelt werden. 

Abschluss einer Infotour bei Fuhrlaender

v.l.n.r. Eveline Lemke, Joachim Fuhrländer, Angela Weimer,Reinhard Bütikofer,Michael Musil

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