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Archive für Februar 2010
Bullshit
18.2.2010 von M.Musil.
Mit dem Verkauf solcher Schundliteratur kann man auch reich werden.Finger weg!
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Vorreiter?
13.2.2010 von M.Musil.
Genügend tägliche Nahrung ist ein Hauptproblem für viele New Yorker!
In einem Report der New York City Coalition Against Hunger stehen Zahlen, die nachdenklich stimmen: 1.3 Millionen New Yorker beziehen ihre tägliche einmalige Mahlzeit von Suppenküchen und gemeinnützigen Institutionen, die überflüssige Nahrungsmittel einsammeln und an Bedürftige abgeben. 3.3 MIO New Yorker (plus 60% seit 2003) haben ein finanzielles Problem tägliche Nahrung zu kaufen.
Jede zweite New Yorker Familie mit Kindern hat Mühe, ihre Kinder anständig zu ernähren. Jedes fünfte Kind (21%) gar, das sind 397′000 Kleinkinder, kennt nur die Suppenküche als tägliche Verpflegung. Eine Zunahme von 48% seit 2004! Derzeit gibt es in NY über 600 Suppenküchen, die meistens von Kirchen, religiösen Gemeinschaften und Freiwilligen eingerichtet und betrieben werden. Dies ist alleine in den letzten zwei Jahren eine Zunahme von 62 %.
1.6 MIO New Yorker beziehen Lebensmittelmarken und ganze 20% der New Yorker Bürger könnte bei einem sofortigen Stellenverlust keine Nahrungsmittel aus eigener Kraft kaufen, da diese Menschen schlichtweg ohne finanzielle Reserven leben. Und der Report stellt nüchtern fest: „Es ist keine Entspannung in Sicht, dafür Anzeichen, dass sich der Hunger unter der New Yorker Bevölkerung weiter ausbreiten wird.“ The Land of prod and Glory im Jahre 2010!
Nun denn …
Bleiben Sie stark!
aus GoMoPa Net
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Abwärtstrend
12.2.2010 von M.Musil.
11.2.2010 - DER TOTALE CRASH IST NUR NOCH EINE FRAGE DER ZEIT !!!
Griechenland & Co: Schuldenkrise weckt Angst um das Geld. DieBankenkrise ist noch nicht völlig überstanden, da stecken dieIndustriestaaten in einer schweren Verschuldungskrise. Die Wege aus derMisere werden steinig sein. Können die Staaten dennoch eine Katastrophefür ihre Bürger vermeiden? Die globale Finanz- und Wirtschaftskriseträgt die Züge einer klassischen Tragödie. Diese hat nach den Regeln derfranzösischen Klassik fünf Akte und beginnt mit der Exposition, in dersich die Konflikte ankündigen. Hier können wir die ab 2007 deutlichwerdende Immobilienkrise in den USA einsetzen. Der zweite Akt, dieSteigerung, spielt sich 2008 ab und sieht unter anderem die Rettung der Investmentbank Bear Stearns. Der Höhepunkt, Akt drei, ist natürlich die Pleite von Lehman Brothers und der Beinahe-Kollaps des Finanzsystems,der die Regierungen der westlichen Industriestaaten zwang, Billionen in die Rettung der Banken und die Stützung der Konjunktur zu pumpen. Folgt der vierte Akt, das retardierende Moment, in dem in der klassischen Tragödie die trügerische Hoffnung auf die Rettung des Helden aufscheint. Er hat im Sommer 2009 mit der Erholung der Weltwirtschaft begonnen undhält noch an. In der Logik des Dramas würde nun als fünfter und finaler Akt die Katastrophe kommen, in der die Figuren des Dramas und durch sie die Zuschauer eine Katharsis - in Lessingscher Definition: eine Reinigung durch Furcht und Mitleid - erleben. Wird eine weltweite Serievon Staatsbankrotten diese Katastrophe bilden? (handelsblatt.com)aus hartgeld.com: Untergang der Eurozone: ich hatte heute eininteressantes Gespräch mit einem Kunden von mir. Er ist seit vielenJahren Prof. an der FH für int. Management. Zudem ist er Amerikaner. Ichwollte wissen wie er die gesamte Lage einschätzt. Er sagte: “es istalles vorbei, das war`s.”Dann wollte ich wissen warum dann das Sterben so lange dauert und warumder Dollar noch nicht kollabiert ist. Die Antwort: “die Eurozone istnoch zu stark. Man versucht momentan gezielt die Eurozone und speziellDeutschland zu entreichern, damit sie nicht gestärkt aus dem großenCrash hervorkommen und Amerika dadurch seine Weltmachtposition für immerverliert. Sobald das erreicht ist kommt der große Knall.”Damit könnte auch die Reihenfolge des Kollaps stimmen, zuerst der Euround dann der Dollar. Das Pfund schmiert dann so nebenbei mit ab, ist jaohnehin schon nicht`s mehr wert. “Übrigens ist der Euro aus eben diesemGrund ins Leben gerufen worden”, meint der Prof, also schon langegeplant.Man saugt uns also das Blut aus den Adern, damit die amerikanischenVampiere überleben können. Das stinkt gewaltig nach CFR und Weltmonopol.Seiner Meinung nach ist einer der größte Blutbeschaffer: Benjamin ShalomBernanke, Meister der Verzögerungstaktik. Woher das Merkel und Co seineMotivation erhält dürfte ja wohl allen klar sein, oder hat jetzt nochjemand Zweifel? Die wird alles zu retten versuchen, PIIGS, HarzIV undalles was sonst noch Geld braucht um uns auszusaugen. Das sind keinekomunistischen Züge ihrer persönlichen, politischen Auffassung, sondernBefehle von ganz oben!Die Chronologie in Bildern unterhttp://www.michael-musil.de/geldtexte/Geld/kari/hatz.htm
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Hundert Tage Westermerkel
5.2.2010 von M.Musil.
Martin Buchholz live:
Am 5. Februar in Bremerhaven (Capitol),
am 6. Februar in Wilhelmshaven (Kulturzentrum Pumpwerk),
am 7. Februar (und jeden Sonntag) bei den Berliner “Wühlmäusen”,
am 12. Februar in Hannover (Theater am Küchengarten),
am 15. Februar in Hamburg (Lustspielhaus) sowie
am 16 Februar in Leipzig (Pfeffermühle).
Mehr Infos und weitere Tourneetermine unter
http://www.martin-buchholz.de.
+++
Hundert Tage
Westermerkel
Hundert Tage werden wir nun schon irgendwie neu regiert. Gefühlt sind es um die tausend Tage. Aus allen Meinungsspalten unserer Gazetten trieft schäbigster Hohn auf die Hunderttägigen hernieder. Nur ein Meinungsträger verschließt sich in seiner Kolumne diesem öffentlichen Ätschebätsche. Jawoll, ich bin’s, der mal wieder kühn gegen den Mainstream der hämischen Einheitsmeinung schwimmt. Ohnehin sind mir jeglicher Sarkasmus und jedwede bösartige Ironie wesensfremd. Bin ich doch bekannt für die stets moderate Milde meines Urteils und für die heitere Herzenswärme meines gütigen Humors, der nie jemand verletzen könnte.
Und so muß ich auch diese Regierung vor ungerechter Schmähung in Schutz nehmen - und besonders natürlich meine speziellen Schutzbefohlenen von der FDP. Da liest man nun in der Hundert-Tage-Bilanz, die Partei habe nur drittklassige Aushilfskräfte ins Bundeskabinett geschickt, weil sie nun mal keine Köpfe habe. Ich widerspreche: Das ist ein viel zu kopfpauschales Vorurteil! Nun ja, zugegeben: Wir haben da einen Entwicklungshilfe-Minister, der geistig schon immer etwas unterentwickelt wirkte, aber eben damit liefert er den Beweis für die Notwendigkeit seines Amts, das er selber ursprünglich abwickeln wollte. Dieser Minister hat die Entwicklungshilfe dringend nötig.
Auch jener vietnamesische Waisenknabe, den die Regierung als Gesundheitsminister adoptiert hat, ist ein schönes Beispiel für humanitäre Entwicklungs-Nachhilfe. Er plappert zwar noch ein bißchen viel; und gelegentlich verplappert er sich auch in Beckmanns Quassel-Zirkus. Doch ist er ein blitzgescheiter Kopf samt integrierter Pauschale. In weiser Voraussicht prophezeite er, daß man ihn eines Tages als Minister gewiß nicht mehr haben wolle. Eines Tages - in seinem Fall klingt das sehr naheliegend. Schließlich ist heute schon so ein Tag.
Außerdem muß man fairerweise einmal klarstellen, daß die massive Kritik an der neoliberalen Mitregentschaft keineswegs einhellig ist. Es gibt auch Gegenstimmen, auch wenn die sich in verschämter Zurückhaltung nicht sehr lautstark zu Wort melden. So ist zum Beispiel von der deutschen Pharma-Industrie noch keine kritische Verlautbarung gegen diese Regierung bekannt geworden. Auch die Apotheker halten sich mit jeglicher Kritik dezent zurück ebenso wie die Hotelbesitzer, die Steuerberater, die privaten Krankenkassen undundund… Was heißt da - Klientelpolitik! Ein unfairer Vorwurf! Es ist ja keineswegs so, daß die FDP ihre Stammkundschaft bedient. Solcher Service ist gar nicht vonnöten. Die Partei überläßt ihrer Klientel den Regierungsladen gleich zur Selbstbedienung. Schließlich hat diese Kundschaft schon vorher bezahlt.
Und ich weiß, wovon ich rede. Bin ich doch seit Jahren Kassenwart im Dachverband Staatstreuer Kabarettisten (DSK). Für uns hat man die Mehrwertsteuer schon lange abgeschafft. Unser Verband ist allerdings in der Öffentlichkeit bislang nicht in Erscheinung getreten; unsere Lobby-Arbeit leisteten wir still im Hintergrund. Immerhin - unsere Spenden, vornehmlich an die FDP, waren nicht unerheblich. Und sie haben sich ausgezahlt: Wurde uns doch in den letzten Wochen überreichlich Stoff für unsere Programme frei Haus geliefert. Wir Kabarettisten waren fast ein wenig beschämt von so viel Großzügigkeit. Allerdings fragen sich einige Kollegen bänglich: Kann diese Regierung und besonders Guidos Quatsch-Comedy-Club diesen hohen Pointen-Ausstoß der ersten hundert Tage auch in Zukunft durchhalten? Immerhin liegen noch rund eintausenddreihundert Tage vor uns.
Ich gehöre nicht zu diesen Skeptikern. Ich weiß, diese Regierung kann noch viel mehr leisten. Und zwar sich. Und zwar mit uns. Das Wachstum an Real-Satire wird zunehmen. Hat man doch extra dafür ein Wachstumsbeschleunigungsgesetz beschlossen.
Deshalb zunächst einmal: Danke, Guido! Dank auch Dir, Angela! Ich rechne weiterhin auf Euch!
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Bücher und Programm-CDs von Martin Buchholz online bestellen: http://www.martin-buchholz.de
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Wo die Kohle wohl herkommt?
5.2.2010 von M.Musil.
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Wann sind Neuwahlen?
4.2.2010 von M.Musil.
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Blind auf allen Augen
4.2.2010 von M.Musil.
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