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Archive für März 2010
Die kleinen Tricks der Presse, um die Wahrheit zu verändern.
22.3.2010 von M.Musil.
Wie die Presse mit kleinen Tricks in der Wortwahl ein allzu schlechtes Licht auf türkische Jugendliche nach einer Massenschlägerei zu verhindern versucht. Hier zeigt sich auch die Macht der Meidendienste wie “dpa”. Deren Artikel werden teilweise ungeprüft von Zeitungen 1:1 übernommen. Zuerst die Originalmeldung der Pressestelle des Polizeipräsidiums Oberfranken:
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Die übliche Osterabzocke
22.3.2010 von M.Musil.
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“Lage der Welt”: Konsum plündert den Planeten
19.3.2010 von M.Musil.
“Lage der Welt”: Konsum plündert den Planeten Bericht gibt Hauptverantwortung für Raubbau den Industrienationen Berlin/Washington DC (pte/19.03.2010/13:05) - Der exzessive Konsum, dem die Bewohner der Industrienationen frönen, plündert den Planeten Erde aus und trägt wesentlich zur Zerstörung globaler Ökosysteme bei. Zu diesem Schluss kommt der Bericht “Zur Lage der Welt 2010″, der vom Worldwatch-Institute http://www.worldwatch.org herausgegeben wurde. Gestern, Donnerstag, ist die deutsche Ausgabe von der Heinrich-Böll-Stiftunghttp://www.boell.de und Germanwatch http://www.germanwatch.org der Öffentlichkeit präsentiert worden.

Diese Meldung wurde von pressetext.deutschland ausgedruckt und ist unter http://www.pressetext.de/pte.mc?pte=100319014 abrufbar.

In den vergangenen fünf Jahrzehnten sind die Ausgaben für den Konsum um das Sechsfache gegenüber den 4,9 Bio. Dollar des Jahres 1960 angestiegen. Nur ein Teil dieses Anstiegs ist auf das Bevölkerungswachstum zurückzuführen, denn die Zahl der Menschen ist zwischen 1960 und 2006 nur um den Faktor 2,2 gestiegen. Damit haben sich die Ausgaben für den Konsum pro Kopf noch immer beinahe verdreifacht.Jährlich 60 Mrd. Tonnen RessourcenentnahmeIm Jahr 2006 wurden weltweit 30,5 Bio. Dollar für Waren und Dienstleistungen ausgegeben (nach dem Dollar-Kurs von 2008). In diesen Ausgaben waren Grundbedürfnisse wie Nahrung und Unterkunft enthalten. Je mehr das frei verfügbare Einkommen stieg, desto mehr gaben die Menschen für Konsumgüter aus - von reichhaltigerer Nahrung und größeren Häusern bis zu Fernsehern, Autos, Computern und Flugreisen. 2008 kauften die Menschen auf der ganzen Welt 68 Mio. Fahrzeuge, 85 Mio. Kühlschränke, 297 Mio. Computer und 1,2 Mrd. Mobiltelefone.”Insgesamt werden heute jährlich 60 Mrd. Tonnen an Ressourcen der Erde entnommen. Das sind ungefähr 50 Prozent mehr als vor 30 Jahren. Zwischen 1950 und 2005 sind die Metallproduktion um das Sechsfache, der Ölverbrauch ums Achtfache und der Erdgasverbrauch ums Vierzehnfache gestiegen”, so Erik Assadourian, einer der Direktoren des Worldwatch-Institute. Heute verbraucht jeder Europäer im Durchschnitt täglich 43 kg an Ressourcen und der Amerikaner 88 kg. Alles in allem zieht die Menschheit jeden einzelnen Tag den Gegenwert von 112 Wolkenkratzern wie das Empire State Building aus der Erde.60 Forscher zeichnen innovative VerhaltensmusterDerzeit übernutzt die Weltbevölkerung die natürlichen Kapazitäten der Erde um rund ein Drittel. Die Hauptverantwortung dafür liegt in den hoch industrialisierten Ländern. Nach Einschätzung der rund 60 Forscher, die am diesjährigen Bericht mitgearbeitet haben, ist ein Wandel der Konsumkultur möglich und sogar schon im Gang. Der 300-seitige Band dokumentiert neue Verhaltensmuster und Lebensstile für eine neue Kultur.”Nach dem Unvermögen der Regierungen, sich auf eine globale Antwort auf den Klimawandel zu verständigen, kommt es umso mehr auf die aufgeklärten Bürger an”, so Ralf Fücks, Vorstand Heinrich-Böll-Stiftung. Jeder Einzelne könne zum Vorreiter für ein nachhaltiges Wohlstandsmodell werden und dazu beitragen, umweltfreundliche Produkte und fairen Handel zu fördern.”Aber letztlich kann individuelles Verhalten die großen Weichenstellungen in der Energie-, Verkehrs- oder Steuerpolitik nicht ersetzen. Verantwortlicher Konsum, schärfere Standards für Industrie und Landwirtschaft sowie Lenkungsinstrumente wie die Ökosteuer gehören zusammen”, so Fücks.Bürger und Regierungen sind gefordert“Der Staat muss die Rahmenbedingungen setzen, die es Bürgern ermöglichen, nachhaltig zu handeln. Nachhaltiges Handeln muss zum Normalfall werden, nicht-nachhaltiges Handeln hingegen teurer und reguliert”, erklärt Hendrik Vygen, Mitglied im Vorstand Germanwatch. “Nicht nur mit Gesetzesinitiativen wie dem Erneuerbaren-Energien-Gesetz kann der Staat wichtige Akzente setzen.”Mit einer klimafreundlich ausgerichteten öffentlichen Beschaffung könne der Staat zum Vorbild werden, Investitionsströme in Richtung nachhaltiger Produkte und Unternehmen lenken und gleichzeitig für eine deutliche Reduzierung des CO2-Haushalts sorgen, meint der Experte.Die deutsche Ausgabe von “2010 State of the World: From Madison Avenue to Mad Max?” ist unter dem Titel “Zur Lage der Welt 2010. Einfach besser leben. Nachhaltigkeit als neuer Lebensstil” im oekom-Verlag http://www.oekom.de erschienen. (Ende)
Aussender: pressetext.deutschlandRedakteur: Wolfgang Weitlaneremail: weitlaner@pressetext.comTel. +43-1-81140-307
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Buchtipp - Weglegen kaum möglich !!!
9.3.2010 von M.Musil.
An einem ganz normalen Frühlingsmorgen beginnt der globaleAlbtraum: Blackout - Das weltweite Stromnetz bricht von einer Sekundeauf die andere zusammen. Sämtliche Kommunikationssystemekollabieren, Flugzeuge stürzen vom Himmel, innerhalb vonStunden regieren Chaos, Gewalt und Anarchie. Es geht um das nackteÜberleben in einer bis dahin unbekannten strom- undkommunikationslosen Welt - aber nur die wenigsten scheinen dieserHerausforderung gewachsen. Gibt es Hoffnung für die Menschheitoder werden am Ende nur die Ratten triumphieren? Ein intelligenter,international angelegter Top-Thriller über eine Zivilisationam Scheideweg zwischen Hightech und Mittelalter. Gnadenlos spannend!ISBN-13: 978-3937357379 840 Seiten (Hardcover/gebunden)3. Auflage 2010€ 22,80
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