Archive für Dezember 2010

Guten Rutsch und …

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Kommunale Pleite in den Medien

Den Kommunen geht die Puste aus

Deutsche Städte und Gemeinden in ständiger Finanznot

Von Constanze Hacke

Ob “Raus aus den Schulden” oder “Der große Haushaltscheck”: Deutschlands Fernsehzuschauer sind direkt dabei, wenn Schuldenberater oder Hauswirtschaftsmeisterinnen Menschen mit Geldsorgen auf Herz und Nieren prüfen. Medienwirksam durchleuchten sie sämtliche Einnahmen und Ausgaben von Leuten, die in finanziellen Schwierigkeiten stecken. Aber wer übernimmt diese Aufgabe für die deutschen Kommunen? Hier scheint immer mehr zu gelten: Rette sich, wer kann - und den Letzten beißen die Kosten.

 http://www.dradio.de/dlf/sendungen/hintergrundpolitik/1353299/

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Beispielhafte Pleitestadt

Oberpleite, Oberhausen

Wie lebt es sich in jener deutschen Stadt mit der höchsten Pro-Kopf-Verschuldung? Nachts Bus fahren ist in Oberhausen auf jeden Fall zum Problem geworden.

http://www.taz.de/1/politik/deutschland/artikel/1/oberpleite-oberhausen/

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Kommunen in Not: Das stille Sterben der Städte

Die Hilferufe der Bürgermeister werden immer lauter, doch Deutschlands Städte sterben weiter. Die Haushalte sind mit mehr als 38 Milliarden Euro verschuldet. Allein in NRW stehen mehr als 130 Kommunen unter Not-Haushaltsrecht. Hauptkostentreiber ist der Sozialstaat.

http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/kommunen-in-not-das-stille-sterben-der-staedte;2720801

 

Alte Geschichte in neuem Kleid

Wann geht es hier los?

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Zaghafter Versuch ?

WELT

KandidatInnen-Check des BUND

Wirtschaftswissenschaft ???

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Klick auf das Bild

Spieglein Spieglein an der Wand…..

hier eine Livedarstellung wo auf der Welt gerade die Wiki Daten
gespiegelt werden (ca. 1.400 Server)
und es werden von Std. zu Std. immer mehr. Die Operation “Payback”
wird jetzt zum 1 Infowar in der
Geschichte der Menschheit. Das ist nicht mehr zu STOPPEN! es lebe
die Demokratie.

http://labs.vis4.net/wikileaks/mirrors/

Warum so manche Märkte trotz Mangel und Armut als gesättigt gelten

  Die Betriebswirtschaftslehre tritt hier als Bärenführer der Volkswirtschaftslehre auf und kehrt Begriffe einfach um.  Kann ein Unternehmen in einem bestimmten Markt, wobei der Markt durch Region und Branche/Produkt umschrieben ist, nur noch gering wachsende, stagnierende oder gar rückläufige Umsätze erwirtschaften, und stellt sich heraus, dass der Wettbewerb auf dem gleichen Markt vor den gleichen Problemen steht, hängt man dem Markt das Etikett “gesättigt” an und versucht sein Glück anderweitig.  Das Mädchen mit den Zündhölzern, das im Märchen hungrig und frierend in der Kälte einer Weihnachtsnacht sein Leben aushauchen durfte, galt den Schustern und Schneidern, den Wirten und Badern, den Vermietern und Gemüsehändlern, den Metzgern und Bäckern ihres Umfelds als “gesättigter Markt”.

 Nicht weil es satt gewesen wäre, es ist ja vermutlich verhungert,  nicht dass es warm angezogen gewesen wäre, es ist ja möglicherweise erfroren, bevor es verhungern konnte,  nicht dass es ein Dach über dem Kopf, feste Schuhe an den Füßen und Vertrauen in eine gesicherte Zukunft gehabt hätte - dies alles fehlte dem Mädchen mit den Zündhölzern,

  nein, Hunger, Not und Mangel spielen in den Lehrbüchern der Betriebswirtschaft keine Rolle. Es sind Kategorien, die im Spannungsfeld zwischen Ladenkasse und Bilanzgewinn nicht vorkommen und nicht wahrgenommen werden. Wahrgenommen wird lediglich, dass das Mädchen mit den Zündhölzern allen Werbekampagnen trotzt und in klassischer Konsumverweigerungshaltung nichts zum Umsatz- und Gewinnwachstum beiträgt.

 Der logische Schluss, dass es folglich gesättigt, gekleidet und in jeder Hinsicht wohl versorgt gewesen sein müsse, ist so surreal wie die Vorstellung, wir bräuchten im Angesicht mehrerer Millionen gezählter und ungezählter eigener Arbeitsloser dringend ausländische Fachkräfte.  Ein Markt ohne Wachstum ist im Sinne der reinen Lehre gesättigt, auch wenn die Menschen Hunger leiden.     

 

 

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Rettet WIKILEAKS

Die massive Einschüchterungs-Kampagne gegen WikiLeaks jagt den Verfechtern der Pressefreiheit allerorten eisige Schauer über den Rücken.

Rechtsexperten sind der Meinung, dass möglicherweise nicht einmal das Gesetz gebrochen wurde. Trotzdem haben US-Top-Politiker WikiLeaks als terroristische Vereinigung bezeichnet und Kommentatoren sogar die Ermordung ihrer Mitarbeiter gefordert. Die Organisation ist massiven Angriffen seitens Regierungen und Konzernen ausgesetzt. Doch WikiLeaks veröffentlicht lediglich Informationen, die von einem Informanten zugespielt werden. Außerdem arbeitet WikiLeaks weltweit mit angesehenen Zeitungen (NYT, Guardian, Spiegel) zusammen, um die Informationen sorgfältig zu prüfen, die veröffentlicht werden sollen.

Wenn WikiLeaks gegen Gesetze verstoßen hat, dann müssen rechtliche Schritte hiergegen unternommen werden. Doch die massiven außergerichtlichen Einschüchterungen sind ein Angriff auf die Demokratie selbst.

Die massiven außergerichtlichen Einschüchterungen sind ein Angriff auf die Demokratie. Es braucht dringend einen öffentlichen Aufschrei für die Meinungs- und Pressefreiheit. Unterzeichnen Sie die Petition, um den Crackdown zu stoppen und leiten Sie diese E-Mail an alle weiter, die Sie kennen – lassen Sie uns in dieser Woche 1 Million Stimmen sammeln und ganzseitige Anzeigen in US-Zeitungen schalten!

http://www.avaaz.org/de/wikileaks_petition/97.php?cl_tta_sign=37261581f5d450e2178620b016a41014

WikiLeaks handelt nicht alleine – sie arbeitet mit großen Zeitungen zusammen (New York Times, Guardian, Der Spiegel, etc.), um sorgfältig 250.000 US-diplomatische Nachrichten zu überprüfen und alle Informationen zu entfernen, deren Veröffentlichung unverantwortlich wäre. Bislang wurden lediglich 800 Nachrichten veröffentlicht. Frühere WikiLeaks-Veröffentlichungen haben regierungsgestützte Folter, die Morde an unschuldigen Zivilpersonen im Irak und Afghanistan, sowie Wirtschaftskorruption aufgedeckt.

Die US-Regierung versucht zurzeit alle ihr zur Verfügung stehenden gesetzlichen Möglichkeiten, um WikiLeaks davon abzuhalten, weitere Nachrichten zu veröffentlichen, doch die Gesetze der Demokratie schützen auch die Pressefreiheit. Den USA und anderen Regierungen mögen die Gesetze, die unsere Meinungsfreiheit schützen, vielleicht im Weg stehen, doch genau aus diesem Grund ist es so wichtig, dass wir sie haben, und dass nur ein demokratischer Prozess sie ändern kann.

Moderate Menschen mögen nicht damit einverstanden sein, dass WikiLeaks mithilfe der kooperierenden Zeitungen mehr Informationen zu Tage fördert, als die Öffentlichkeit sehen sollte. Dass die diplomatische Diskretion unterminiert wird und dass dies alles richtig sei. Oder sie sind nicht sicher, ob der Gründer Julian Assange ein Held oder ein Schurke ist. Aber nichts davon rechtfertigt eine derart üble Einschüchterungs-Kampagne von Regierungen und Konzernen, um einen legalen Medienkanal zum Schweigen zu bringen. Klicken Sie unten, um sich dem Ruf nach einer Beendigung des Crackdowns anzuschließen.

http://www.avaaz.org/de/wikileaks_petition/97.php?cl_tta_sign=37261581f5d450e2178620b016a41014

Haben Sie sich je gefragt, weshalb die Medien so selten die ganze Geschichte dessen, was sich hinter den Kulissen abspielt, berichten? Das ist der Grund –wenn es doch getan wird, könnten die Reaktionen der Regierungen übel sein. Und wenn dies passiert, dann muss die Öffentlichkeit für ihr demokratisches Recht auf Meinungs- und Pressefreiheit aufstehen. Nie war es nötiger für uns, dass wir dies tun.

Voller Hoffnung,

Ricken, Emma, Alex, Alice, Maria Paz und der Rest des Avaaz-Teams

Mehr Informationen:

Kreditkartenfirmen: Ku-Klux-Klan ja, Wikileaks nein (sueddeutsche.de)
http://www.sueddeutsche.de/politik/kreditkartenfirmen-lieber-ku-klux-klan-als-wikileaks-1.1033641

US-Reaktionen auf die Assange-Verhaftung (Deutsche Welle)
http://www.dw-world.de/dw/article/0,,6308119,00.html

WikiLeaks: Staatsfeind Nr.1 (Carta)
http://carta.info/36236/wikileaks-staatsfeind-nr-1/

Amazon sperrt Server für WikiLeaks (Tagesschau.de)
http://www.tagesschau.de/ausland/wikileaks232.html

Avaaz.org ist ein 5,5 Millionen Menschen umfassendes, weltweites Kampagnennetzwerk das sich zum Ziel gesetzt hat, den Einfluss der Ansichten und Wertvorstellungen aller Menschen auf wichtige globale Entscheidungen durchzusetzen. (”Avaaz” bedeutet “Stimme” oder “Lied” in vielen Sprachen) Avaaz Mitglieder gibt es in jeder Nation der Erde; unser Team verteilt sich über 13 Länder und 4 Kontinente und arbeitet in 14 verschiedenen Sprachen. Erfahren Sie hier etwas über einige der größten Aktionen von Avaaz hier, oder folgen Sie uns auf Facebook oder Twitter.

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