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Peak Oil - Bundeswehrstudie

Dieser Eintrag stammt von M.Musil Am 17.1.2011 @ 18:31 In Energie | Keine Kommentare

17/01 2011:
SONNENENERGIE 1/2011: Die Auswirkungen einer Ölknappheit

Ölförderung in der Arktis – Auch extreme
Teil 2 der Analyse der Bundeswehr- Studie „Streitkräfte, Fähigkeiten und Technologien im 21. Jahrhundert – Umweltdimensionen von Sicherheit“. [1] Teil 1 hatte sich unter anderem ausführlich mit den Auswirkungen von Peak Oil und möglichen chaotischen Entwicklungen, wie dem Tipping Point Szenario, befasst. Teil 2 zeigt weitere Konsequenzen.

Anlayse der Folgen des Peak Oil …
Die Studie nimmt eine detaillierte Analyse der Folgen von Peak Oil vor, die sich mit großen Auswirkungen auf die globale Wirtschafts- und Politikordnung niederschlagen werden.

… Volatilität und Vertrauensverlust
Bei sich verändernden Interessen und Prioritäten könnte eine zunehmende Konditionierung der Lieferbeziehungen entlang der Bedürfnisse der Förderländer zu wechselnden Allianzen und insgesamt abnehmender Stabilität zwischen Importeuren und Exporteuren führen. Während Abnehmern ein grundsätzliches Interesse an stabilen, langfristigen Beziehungen unterstellt werden kann, wäre eine Volatilität (Schwankung von Finanzmarktparametern wie Aktienkursen und Zinsen) der Bindungen für Anbieter dann opportun, wenn sie ohne nachhaltige wirtschaftliche Nachteile und mit politischer Einflussmaximierung einherginge. Dies wäre dann der Fall, wenn sich die Volatilität der Lieferbeziehungen nicht in einer Volatiliät der Exportgewinne niederschlüge.

… Moral-Hazard Verhalten
Energiediplomatie rückte in der jüngsten Vergangenheit zunehmend in den politischen Fokus, wobei in Abwesenheit funktionierender Marktmechanismen ein Staat verliert, wenn der andere gewinnt. Diese Sichtweise wird durch die Peak-Oil-These gestützt, wenn sich die auf dem freien Markt gehandelten Ölmengen relativ verringern. Obwohl es im Allgemeinen internationalen Interesse wäre, mit Hilfe von Energiediplomatie die Marktkräfte zu stärken und so die Effizienz bei der Verteilung knapper Ressourcen zu steigern, ist mit dem in diesem Zusammenhang bekannten Moral-Hazard- Verhalten einzelner Akteure zu rechnen. Für den einzelnen Staat gibt es selbst bei funktionierenden Märkten Anreize, sich auf Kosten der Allgemeinheit und mit Hilfe politischer Mittel Vorteile zu sichern. Die hieraus resultierende Unsicherheit aller Akteure könnte sich negativ auf die Vertragstreue und Verlässlichkeit in den internationalen Energiebeziehungen auswirken.

[2] lesen Sie hier weiter


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