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Archive für Februar 2011
Der Untergang des Abendlandes
24.2.2011 von M.Musil.
Die Anrainer der südlichen Küsten des Mittelmeers erleben turbulente Zeiten.Was in Tunesien begann, hat sich längst wie ein Flächenbrand ausgebreitet. Die arabische Welt - lauter ehemalige Kolonien und straff an der langen Leine gehaltene westliche Interessengebiete - emanzipiert sich endgültig. Ihre Völker befreien sich von den Herrschaftssystemen, wie sie im letzten Jahrhundert etabliert und stabilisiert wurden, um den Einfluss der “westlichen Welt” im “Nahen Osten” zu sichern und zu garantieren.
Mit Urgewalten brechen die Keimblätter einer Pflanze aus dem Wüstenboden, deren Ausbreitung, Wachstum und Gedeihen die Welt verändern wird.
Eine geistige Revolution, die der technischen Revolution folgt.
So wie die Erfindung von Feuerwaffen den entscheidenden Vorteil der in schweren Rüstungen steckenden Ritter zunichte machten, so wie die Erfindung von Flugzeugen und Raketen die hinter dicken Stadtmauern eingenisteten Bürger dem deckungslosen Feldsoldaten gleichsetzten, so wie der Geist der französischen Revolution einst Europa erschütterte, so wird die Große Arabische Revolution, die gerade beginnt und deren Zeugen wir sein dürfen, bzw. müssen, die ganze Welt verändern.
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Vom Solarenergie-Förder-Verein
20.2.2011 von M.Musil.
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Aufs falsche Pferd gesetzt
16.2.2011 von M.Musil.
PRESSEMITTEILUNG
AoeL sieht Ernennung Blesers zum Staatsekretär als Fehlbesetzung
Bad Brückenau, 15.02.2011. Heute ist ein schwarzer Tag für die ökologische Lebensmittel-Wirtschaft in Deutschland. Der Grund liegt für die Assoziation ökologischer Lebensmittel-Hersteller (AoeL) klar auf der Hand: Mit dem heutigen Tag tritt Peter Bleser [1] (CDU) sein neues Amt als Parlamentarischer Staatssekretär von Agrarministerin Ilse Aigner (CSU) an. Bleser hat sich in den letzten Jahren insbesondere als Vorsitzender der Arbeitsgruppe für Agrar- und Verbraucherschutz profiliert - und zwar als Vertreter der industriellen Landwirtschaft.[2]
Dass er Pestiziden und Kunstdünger nicht abgeneigt ist, erklärt sich schon aus seinen bisherigen Nebenämtern: Der gelernte Landwirtschaftsmeister sitzt im Präsidium des Deutschen Raiffeisenverbands und leitet auch den Aufsichtsrat der Raiffeisen Waren-Zentrale Rhein-Main, eines der größten deutschen Agrozulieferunternehmen. Für die Agro-Gentechnik, die er als “nutzbringende Zukunftstechnologie” bezeichnet, gilt er als Türöffner: So plädierte er im deutschen Bundestag öffentlich gegen den Anbaustopp von Genmais.
Als ob ihn das nicht per se als Gegner des nachhaltigen Öko-Landbaus ausweisen würde, setzte er sich im Herbst massiv dafür ein, dass die ohnehin geringen Mittel für das Bundesprogramm Ökolandbau zweckentfremdet werden.[3] Im “Focus” diffamierte er den Öko-Landbau gar mit den Worten: “Rückkehr in die Nostalgie funktioniert nicht.”[4] Allerdings darf die Frage gestellt werden, welche Ausrichtung denn wirklich rückwärtsgewandt ist.
Seine Vorgesetzte, Ministerin Aigner, jedenfalls hält die Bio-Branche für zukunftsweisend, wie sie auf der Grünen Woche bekannte: “Der ökologische Landbau ist eine besonders ressourcenschonende und umweltverträgliche Wirtschaftsform, die sich am Prinzip der Nachhaltigkeit orientiert.”[5] Sollte Ilse Aigner das ernst meinen, hat sie mit Peter Bleser aufs falsche Pferd gesetzt.
AoeL Presseinfo * Veröffentlichung honorarfrei * Um einen Beleg wird gebeten * 1.952 Zeichen
Assoziation ökologischer Lebensmittelhersteller AoeL e.V. * Dr.-Gartenhof-Straße 4 * D-97769 Bad Brückenau * Tel: 09741-4834 * www.aoel.org * mailto:petra.stamm@aoel.org
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Meine Landwirtschaftsförderung
16.2.2011 von M.Musil.
Machen Sie mit bei der Abstimmung:
http://www.meine-landwirtschaft.de/meine-wahl.html

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Haut sie auf die Finger!
11.2.2011 von M.Musil.
Finanzheuschrecke und Rüstungsinvestor Carlyle will Hess Natur, den renommierten Ökotextil-Hersteller, schlucken! Attac protestiert gegen das Geschäftsgebaren solcher internationalen Finanzgesellschaften und organisiert öffentlichen Druck. Schon jetzt stecken Carlyle und Verkäuferin Primondo in großen Erklärungsnöten. Unterstütze uns mit Deiner Unterschrift!
Die Belegschaft organisiert zudem eigenen Widerstand. Unter Beratung vom Netzwerk Solidarische Ökonomie und der Attac-AG Solidarische Ökonomie planen die Hess Natur-MitarbeiterInnen derzeit, eine eigene Genossenschaft zu gründen. So können sie gemeinsam mit KundInnen, Lieferanten und sympathisierende Investoren Ihr Unternehmen vor weiteren Begehrlichkeiten schützen. Hast Du auch Interesse an der Idee? Hier gibt es weitere Informationen und eine Unterstützungserklärung!
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USA knicken vor Monsanto ein, deutsche Firma profitiert
7.2.2011 von M.Musil.
GENTECHNIK Minister erlaubt manipulierte Zuckerrüben, trotz Verbots durch einen Richter
WASHINGTON taz In diesem Frühjahr werden mehr gentechnisch modifizierte Pflanzen denn je auf den Äckern der USA sprießen: Am Freitag bewilligte das Landwirtschaftsministerium in Washington den kontrollierten Anbau von “Roundup Ready”-Zuckerrüben - obwohl eine richterlich angeordnete Umweltverträglichkeitsstudie nicht abgeschlossen ist. Die Sorte wurde vom deutschen Hersteller KWS gemeinsam mit dem US-Konzern Monsanto entwickelt.
Das Ministerium begründete die Entscheidung mit “Nachschubengpässen”: 90 Prozent der in den USA angebauten Zuckerrüben sind genmanipuliert. Monsanto liefert das speziell auf die Pflanzen abgestimmte Unkrautvernichtungsmittel “Roundup” gleich mit.
Im vergangenen Sommer verbot Richter Jeffrey White in San Francisco den Anbau der Genrüben, bis durch eine Umweltverträglichkeitsstudie die Auswirkungen auf konventionelle Zuckerrüben und verwandte Pflanzen geklärt ist. Biotechnologie-Industrie und Nahrungsmittelproduzenten liefen Sturm gegen die mehrjährige Zwangspause. Sie fürchteten einen Mangel an konventionellem Saatgut sowie Preissteigerungen.
Landwirtschaftsminister Tom Vilsack hat sich diese Argumente zu eigen gemacht, mit Bedingungen: Bis zum Abschluss der Studie muss es Sicherheitsabstände rund um Äcker mit Genrüben geben. In einigen Regionen dürfen sie gar nicht eingesetzt werden.
Für die Biotechnologie-Industrie ist es trotzdem der zweite große Erfolg binnen einer Woche. Schon Ende Januar hatte die US-Regierung eine uneingeschränkte Aussaat von gentechnisch manipuliertem Alfalfa-Sprossen bewilligt. Die Pflanze wird als Winterfutter für Kühe benutzt. Vilsack selbst hat auf einen Sicherheitsabstand von acht Kilometern rund um Gen-Alfalfa-Äcker verzichtet - obwohl sein Ministerium in einer Studie vor Kreuzungen mit anderen Pflanzen warnte.
Bio-FarmerInnen und VerbraucherInnen reagieren entsetzt auf das zweifache Einknicken des Ministers. Liana Hoodes von der “National Organic Coalition” fühlt sich im Stich gelassen. Sie sagt: “Die Biobauern müssen wieder einmal alle Vorsichtsmaßnahmen allein ergreifen, während die Biotech-Branche keine Verantwortung übernimmt”. Künftig werde es in den USA weniger Biofutter, weniger Bio-Milchfarmer und noch höhere Preise für Bio-VerbraucherInnen geben, prognostiziert sie. George Siemon, Biobauer bei “Organic Valley”, sagte: “Jetzt hoffen wir auf die Verbraucher, damit sie mit ihren Dollars zeigen, dass die Zukunft der Landwirtschaft in den USA mehr ist als nur genmanipulierter Fraß.”
Das in Washington ansässige “Center for Food Safety” nennt das Landwirtschaftsministerium eine “Schurkenagentur”, die zugunsten der Unternehmen arbeite, die von der Technologie profitieren und Hinweise auf Schäden ignorierten. Mehrere Gruppen wollen rechtlich gegen die Gen-Entscheidungen vorgehen. DOROTHEA HAHN
TAZ Nr. 9414 TAZ-Bericht v. 07.02.2011, S. 08, 104 Z. von DOROTHEA HAHN
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Bislang galt das als Verschwörungstheorie ?
7.2.2011 von M.Musil.
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Wachstum im Landtagswahlprogramm
4.2.2011 von M.Musil.
In dem Landtagswahlprogramm der GRÜNEN kommt das Wort Wachstum gerade sieben mal vor. Dort wo es vorkommt beschäftigt es sich kritisch mit diesem Begriff. Lesen Sie es selbst!
Unter http://gruene-rlp.de/wahl-2011/ können Sie es sich herunterladen.
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