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He, Alter, haste mal ‘ne Billion?

Weitere Informationen finden Sie im Tourneekalender auf www.martin-buchholz.de/tourneeplan.php

Sie haben’s wieder getan! Die Panzerknacker-Banden der europäischen Hochfinanz haben die Europäische Zentralbank — konkret also uns — in dieser Woche noch einmal um mehr als eine halbe Billion Euro erleichtert. Ganz legal, versteht sich. Schließlich standen die Tresore weit offen. Erst im Dezember sind bei einem ähnlichen Raubzug 489 Milliarden Euro abkassiert worden; jetzt kamen noch einmal 529,5 Milliarden dazu. Alles zwecks Euro-Stabilisierung. Soll heißen: Das Geld ist futsch, aber der Euro ist mal wieder hoffnungslos gerettet.

Zugegeben: Diese meine Sichtweise ist nicht wirtschaftsweise, sondern billigste Polemik. Aber wenn die Milliarden billionweise einfach so verschwinden, kann man sich eben nur noch das Billigste leisten. Andererseits wird jeder ökonomische Sachverstand-Inhaber meine Kritik als unbillig empfinden, obwohl sie doch so preiswert zu haben ist; per Newsletter sogar kostenlos.

Nein, ich bin nicht unbillig, sondern unwillig. Mein Unwillen über solche billionären Transakteure ist begründet in meinem kapitalen Unverständnis der einfachsten ökonomischen Zusammenhänge. Ich bin dafür einfach zu doof. Dabei versuchen die publizistischen Marktbetreuer es mir immer wieder ganz geduldig zu erklären, daß das alles seine kapitalistische Ordnung habe. Doch ich werde stutzig — auch von Begriff, wenn ich lese: “Europäische Zentralbank pumpt Geld in den Markt” (SZ) — und wenn ich dann weiterlese, daß diese Pumpstation mein Geld nur deshalb an die Banken verpumpt, “weil sie bei anderen Geldhäusern nicht mehr so leicht Kredite bekommen” (FAZ). Immerhin, das verstehe ich — nämlich, daß die Bänker einander nicht mehr trauen und sich deshalb nicht trauen, einander Geld zu leihen. Man kennt sich schließlich gegenseitig in Banksterkreisen.

FAZ: “Für die Geldhäuser ist das Angebot äußerst verlockend: Für den ungewöhnlich langen Zeitraum von drei Jahren können sie unbegrenzt Mittel leihen — und das zum günstigen Zinssatz von aktuell 1,0 Prozent.” Dafür können sie dann Staatsanleihen kaufen, die das  X-Hundertfache an Zinsen einbringen — im Falle Italiens zum Beispiel derzeit 5,5 Prozent. (Allerdings ein klägliches Zubrot: Bei den Griechen kassierte man in den letzten Jahren, als man denen noch Kredite gab, 11 Prozent und mehr.)

Nun könnte ein alter Naiver wie ich auf die blöde Frage kommen: Warum verleiht die Europäische Zentralbank das Geld nicht direkt an die betroffenen Staaten — eben zum Zinssatz von 1,0 Prozent? Warum müssen da Geldhäuser erst mit sehr viel Geld saniert werden, damit sie beim Zwischenhandel noch einmal kräftig absahnieren können?

Ach, du ahnungsloses Dummerchen, höre ich dann, der EZB ist es doch verboten, Staatsanleihen direkt von Staaten zu kaufen. Schon heftig eingeschüchtert, frage ich weiter: Warum ist das der EZB denn verboten? Die prompte Antwort hätte ich mir allerdings auch selber geben können: Weil Madame Merkel und ihr ergebener Lakai Nicolas das so bestimmt haben, daß weder die EZB noch die Rettungsschirm-Institutionen eigene Verleih-Stationen eröffnen dürfen. Damit würden sie nämlich allen hart ackernden Shareholdern ihren Value vermiesen. Und dieser Value ist nun mal der Wert aller Werte in der allerwertesten aller Welten. Ohne ihn wären auch alle Ackermännchen am Allerwertesten; lies: die Euro-Bürger-Kings wären am Mon-Arsch.

Da würde ein kollektives Zeter und Mordio aus den europäischen Bänkerbusen hervorbrechen, zu allen Himmeln der Hochfinanz schreiend ob des Gräuels, das ihnen da dräut. Bei diesem Angstschrei würden all unsere morgendlichen Börsenblätter mitsamt den spiegelfocussierten Meinungs-Verkäufern in den anderen Medien sofort alle Signale auf Rot setzen, also gleich schalten. Die Warnung ist schon jetzt unüberlesbar und unüberhörbar: Täte man unseren Markt-Beherrschern eine solche Ungerechtigkeit an, würden sie sich nicht mehr marktgerecht behandelt fühlen und sofort in den Generalstreik treten. Das zumindest hätten sie von den Griechen gelernt.

Das wäre eine gesellschaftliche Klimakatastrophe, die alle Konten zum Einfrieren brächte. Doch glücklicherweise ist das eine Nonsense-Fiktion. Die Aufklärung durch unsere Medien funktioniert immer noch durch die Bank weg. Und jeder halbwegs Uninformierte akzeptiert die Botschaft, die da lautet: Um die Schuldenkrise zu bewältigen, müssen sich die Schuldenländer aufgrund der horrenden Zinsen noch weiter verschulden. Eine homöopathische Heilmethode: Man muß die Krankheit mit noch mehr Krankheitserregern bekämpfen. Wer das nicht kapiert oder kapieren will, der ist schwer von griechischer KP.

Seltsamerweise mangelt es aber ausgerechnet den Bankenbossen an entsprechender Einsicht in die Heilung durch die Homö-Ökonomie. Nachdem nun die Banken innerhalb von drei Monaten mal wieder über eine Billion Euro weggesteckt haben, um die Schuldenkrise angeblich zu entkriseln, erklärte am Mittwoch der Geschäfte-Führer des Bundesverbands deutscher Banken, ein Herr Kemmer: “Die Maßnahmen können aber weder einen funktionsfähigen Interbankenmarkt ersetzen noch die Staatsschuldenkrise lösen.”

Letztlich ist das Ganze wohl nur eine Spendenaktion für die hungersnotgeplagten Blähbäuche des darbenden Bankengewerbes. Denn, so die “Süddeutsche”: “Die Geldhäuser der Euro-Zone sind hungrig.” Da sitzen die ausgemergelten Elendsgestalten vor ihren ärmlichen Frankfurter Hütten und strecken uns die Hungerkralle entgegen: “He, Alter, haste mal ‘ne Billion.” Ein Unmensch, der ihnen nicht ein solch bescheidenes Almosen in den Rachen werfen wollte. Soll keiner sagen, daß die Welthungerhilfe nicht funktioniert, zumindest auf europäischer Bankenbasis.

Ein Trost zumindest bleibt uns. Um noch einmal die “Süddeutsche” zu zitieren: “Weitere Geschäfte mit dreijähriger Laufzeit sind vorerst nicht geplant.” Tscha, und so werden sich die Banken wohl bald auf eine fünfjährige Laufzeit einstellen können. Gut Zins will Weile haben …

Zukunft ist heute!

Eigenständigkeit erlangen - 1996 -

Der Tag X

Aktion: Polens Einstieg in die Atomkraft stoppen!

Im Mai dieses Jahres hat das polnische Parlament den Einstieg in die Atomenergie beschlossen. 2020 soll der erste polnische Reaktor ans Netz gehen. Bitte unterstützt uns beim Protest gegen neue Atomkraftwerke in Polen und schreibe einen Protestbrief an die polnische Wirtschaftsministerin Trojanowska. [mehr]
Infos auf der Seite des GRÜNEN Energieministeriums:
Im Rahmen einer grenzüberschreitenden Strategischen Umweltprüfung können Interessierte bis zum 4. Januar 2012 den Entwurf des polnischen Kernenergieprogramms und den zugehörigen Umweltbericht einsehen und Stellungnahmen dazu abgeben. [mehr]

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Meine Stellungnahme sieht so aus:

Stellungnahme zum polnischen Atomprogramm

Sehr geehrter Herr Kielsznia,

 

über unser rheinlandpfälzisches Wirtschaftsministerium wurden wir auf das Verfahren zur Überprüfung Ihres Kernenergie-Programms aufmerksam gemacht.

Ohne auf technische Details des Programms einzugehen bitte ich Sie, Ihrer Regierung sowie den forschenden Stellen folgende Tatsachen zur Kenntnis zu bringen.

 

Die Physik hat im vergangenen Jahrhundert - aufgrund von Erklärungsmängeln - die sog. „Äthertheorie“ zu den Annalen der Physik gelegt und sich auf den falschen Weg der Atomphysik eingelassen. Diesen Fehler heute zuzugeben fällt den Menschen die damit befasst sind naturgemäß sehr schwer. Auch die enormen Finanzmittel, die in dieser Technologie gebunden wurden, behindern in betriebswirtschaftlicher Sicht ein Ablassen von dieser naturwidrigen Technologie. Die Physik erhebt den Anspruch ihr Wissen vollständig erschlossen zu haben und ist auf dem Niveau von Newton und Einstein weitgehend eingefroren.

Offensichtlich bleibt es den einsamen Erfindern überlassen, sich mit neuen Erkenntnissen auseinanderzusetzen, und wenn sie sich in der Öffentlichkeit bemerkbar machen konnten, tritt vehement ein Heer von Schulphysikern an, die gebetsmühlenartig den so genannten Energieerhaltungssatz ableiern. Dass es mittlerweile zum Volkssport geworden ist, in Heimwerkerarbeit Motoren umzurüsten, die mit Wasser (resp. HHO) betrieben werden scheint der gesamten Wissenschaft noch nicht aufgefallen zu sein. (http://www.youtube.com/watch?v=cMlciNOyo_U&feature=player_detailpage)

In Kanada ist die erste Aktiengesellschaft gegründet worden, die diese Energieform kommerziell vermarktet. (www.greencelltek.com) und im türkischen Fernsehen berichtete man über einen Mann, der es Daniel Dingel (http://www.wasserauto.de/) nachmacht, und mit Wasser Auto fährt (http://www.youtube.com/watch?v=cMlciNOyo_U&feature=player_detailpage).

Wenn Sie in Youtube nach HHO Generator suchen oder nach Fuelcell oder Hydrocell, werden Sie eine Riesenfülle von Treffern haben.

Was hier mit einfachen Mitteln realisiert wird gehört professionell weiter entwickelt. Das sind Technologien, die in Ihrer Analyse bei den Rubriken „Schwache Seiten, Chancen, und Gefahren“ völlig andere Vorzeichen setzen! Die Hauptziele der Energieversorgung Ihres Landes ließen sich weitgehend gefahrlos und ohne Anfälligkeiten einer zentralen Energieversorgung erreichen.

Die von Ihnen aufgeführten „starken Seiten“ dienen ausschließlich der Gruppe der Oligopolisten, die an einem Machterhalt ihrer Position interessiert sind. Da in Deutschland ein Schwinden dieser Machtposition erkennbar wird, ist es nicht ratsam in Polen diesen Strukturen den Teppich auszulegen.

Die Zukunft gehört der Dezentralität in allen Bereichen: Finanzwirtschaft, Energiewirtschaft, Landwirtschaft und Verkehrswesen gehen da Hand in Hand.

Ein Umdenken in der Bevölkerung hat eingesetzt wie die „Transition-Town-Bewegung“ deutlich macht.

(http://www.transition-initiativen.de/)  In anderen Bereichen ist es ähnlich.

Ich erwarte eigentlich von Hochschulen und Institutionen, die in nicht unerheblichem Maß mit öffentlichen Mitteln gefördert werden, eine ständige Neugier nach Entdeckungen, die immer nur von Individuen kommen können. Ideen werden nicht kollektiv geboren sondern nur weiterentwickelt.

So scheint es mir unerlässlich, das die Forschung in neue Erkenntniswege unbehindert und mit Nachdruck verfolgt wird. Statt Finanzierungsmöglichkeiten für AKWs zu untersuchen sollte alle Kraft darauf verwendet werden, bekannte und bewiesene Tatsachen der unterdrückten Physik in einen praktischen Nutzen für  alle Menschen münden zu lassen. Den wissenschaftlichen Beweis der sog. Raumenergie hat Prof. Dr. Claus Turtur angetreten (http://www.ostfalia.de/cms/de/pws/turtur/) und Hinweise auf die Fehler der Vergangenheit finden Sie unter Zeitwende auf der Seite (http://www.genesis-enfowa.de/) .

Das alles setzt aber den Willen voraus, von den alten Strukturen Abschied zu nehmen und antrainiertes Hochschulwissen kritisch zu hinterfragen und zu ergänzen.

 

Wenn Sie für Ihr Land etwas Positives bewirken wollen, dann verlassen Sie den Pfad der Atomenergie und wenden sich vehement den potentiellen Lösungswegen zu. Eine nie da gewesene wirtschaftliche Prosperität Polens und die Leuchtturm-Funktion wird alle Aufmerksamkeit der Welt auf Sie lenken.

 

Ich erlaube mir aufgrund der Wichtigkeit des Themas, diesen Brief auch Partnern in Polen zur Kenntnis zu geben.

 

Mit aufrichtigem Gruß

Michael Musil

 

P.S.

Dass auch auf Regierungsseite in Deutschland schon einmal in die richtige Richtung gedacht wurde, belegt die Studie „ Zukunftstechnologien für nachhaltige Entwicklung: Unkonventionelle Ansätze zur Energiegewinnung…“ des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung.

Download unter: www.buch-der-synergie.de/archiv/bericht_e_5001_15.pdf

 

 

 

 
   

 

Haushaltsrede 2011

Dem jährlichen Ritual der Kommentierung des Haushaltsplanes möchte ich in diesem Jahr nach einigen Worten zum Inhalt eine kurzweilige Anmerkung zum Thema Schuldenbremse anfügen.

Das Hervorzuhebende Herr Landrat, haben Sie in der Präsentation getan und die Vorredner haben das in ihren Beiträgen bestätigt. Bleibt also nach traditioneller Art etwas Oppositionsarbeit übrig, die ich mir in diesem Jahr wiederum nicht verkneifen kann.

Als etwas befremdlich fanden wir die Tatsache, den Ertrag für das Schullandheim im Haushaltsplan vorzufinden, bevor noch über dessen Verkauf abschließend beschlossen war. Das lässt den Schluß zu, das sehr frühzeitig Fakten geschaffen wurden, die Kreistagsmitglieder für die Absegung des Haushaltsplanes gefügig zu machen, da andernfalls eine unerwünschte Lücke auftreten würde. Wir verkennen nicht den sehr mageren Handlungsspielraum des Kreises, der mit einer originären Jagdsteuer von schlappen 200 TDE praktisch ohne jegliche Eigenmittel dasteht, wir erkennen auch die Aufgabenflut, die dem Kreis von Extern aufgedrückt werden. Das sage ich durchaus auch mit einem kritischen Fingerzeig in Richtung Landesregierung. Die Bemühungen, den Landeshaushalt zu konsolidieren bleiben nicht ohne Auswirkungen auf die Landkreise. Die Pflichtaufgaben werden sich in den kommenden Jahren nicht verringern, und dem wird in der Fortschreibung der Planung über das Jahr 2012 hinaus im Zahlenwerk Rechnung getragen. Wir anerkennen die Bemühungen um einen ausgeglichenen Haushalt und begrüßen die Kreditrückführungen bei den Investitionskrediten und dem Liquiditätskredit. Dennoch bleibt festzuhalten, dass auch in diesem Jahr rd. 1,9 Mio € Zinsen in Richtung Finanzmarkt fließen, Geld, das den Kapitalhaltern ohne Gegenleistung zugute kommt. Geld, das die Schere zwischen Arm und Reich wiederum ein Stückchen weiter aufklaffen lässt. Zur Erinnerung:  Bund Länder und Kommunen sind derzeit mit einer Gesamtverschuldung von über 2 Bio € im Soll. (Anm. Letztes Jahr um diese Zeit waren wir noch bei 1,8 Bio)  Die Frage, wer auf der Habenseite zu finden ist bleibt unbeantwortet. Die derzeitige pro Kopf-Verschuldung von 262 € stellt sich zwar vergleichsweise erträglich dar, zeigt aber in der Fortschreibung erneute Tendenz zum Anstieg. „Tanzen, solange die Musik spielt“ lautete das Motto auf der Titanic, deren Untergang trotz angeblicher Unsinkbarkeit nicht verhinderbar war. Der auf Kollisionskurs liegende Eisberg „Zins“ bleibt in unserer Gesellschaft leider relativ unberührt, hat aber seit sehr langer Zeit ein nicht reparables Loch in den Rumpf der Wirtschaft gestoßen. Mit den Folgen beschäftigen sich relativ hilflos die sogenannten Finanzexperten, indem sie sich panisch einen Schirm nach dem anderen aufspannen, deren Folgekosten nicht die Verursacher des Problemes tragen.

Wie es richtig gemacht werden kann zeigt der WAB, der in seiner grundsoliden Struktur (nämlich weitgehend ohne Verschuldung) für das nächste Jahr eine Gebührensenkung ermöglicht. Lob und Anerkennung dazu auch von unserer Seite.

Womit ich dann auch schon zum kurzweiligen Teil komme, die Schuldenbremse:

Der Begriff Schuldenbremse ist - entgegen der verständlicherweise landläufig weit verbreiteten Ansicht - nicht dem Tierreich entlehnt, wo es unter den Insekten eine besonders schmerzhaft stechende, blutsaugenden Unterart namens “Bremsen” gibt, sondern rührt von einem Begriff aus dem Bereich Mobilität und Transportwesen her, bei dem mit “Bremsen” jene Funktionsteile bezeichnet werden, die entweder dazu verhelfen, die Geschwindigkeit eines Transportmittels zu verringern, die Fortbewegung gegenüber dem vorherigen Zustand also zu verzögern, oder dazu verhelfen, den Stillstand eines Fortbewegungsmittels zu sichern und eine unerwünschte Bewegung zu verhindern. Erstere werden üblicherweise “Betriebsbremsen” genannt, da sie im Betrieb des Fortbewegungsmittels zum Einsatz kommen, während die anderen als “Feststellbremsen” bekannt sind. Bremsen sind dem Bereich Mechanik des Wissensgebietes Physik zuzuordnen. Die Übertragung physikalischen Wissens auf andere Fachgebiete, die so genannte “fachbebietsübergreifende” oder “interdisziplinäre” Forschung, hat zur Entwicklung jener volkswirtschaftlichen Errungenschaft geführt, die in diesen Tagen für ganz Europa verbindlich vorgeschrieben werden soll. Die Schuldenbremse ist das, was den Ingenieuren im Fahrzeugbau nicht gelungen ist sinnvoll zu implementieren, nämlich Betriebs-, Feststellbremse und Rückwärtsgang in einem. Mit der Schuldenbremse soll - so die Konstrukteure - das im Verschuldungsbetrieb unabwendbare Schuldenwachstum gebremst, schließlich ganz zum Stillstand gebracht und letztlich in einen Schuldenrückgang überführt werden. Kühnste Erwartungen an die Zeit nach dem Jahre X gehen sogar davon aus, dass mit Hilfe der Schuldenbremse nach einer Phase der Schuldenreduzierung erst der Zustand der Schuldenfreiheit erreicht werden wird, dem dann - als Lohn aller Mühen - ein stetiger, durch Zins und Zinseszins beschleunigter Vermögensaufbau folgen wird. Der Schuldenbremse liegt als Konstruktionsprinzip die sog. Anna-Seiler-Gleichung zugrunde. Die Anna-Seiler-Gleichung, ist umgangssprachlich eher als Milchmädchenrechnung bekannt.

Eine Gesellschaft, die nach völlig überalterten volkswirtschaftlichen Prinzipien gelenkt wird hat keine Chance aus der Falle zu entkommen. Zum Glück mehren sich die Geister die den Ausweg kennen und sie werden zunehmend in der Öffentlichkeit erkennbar. Die Occupy-Bewegung tägt die Erkenntnis in die Breite, dass einige Wenige in ihrem Irrglaube den Rest der Welt ins Verderben stürzen. Das ist jetzt zwar für den Haushaltsentwurf noch relativ unbedeutend, aber wir sind ja auch nur ein kleiner Haushalt von vielen. Es gibt viel Handlungsbedarf und zunehmend weniger Geld, die Tatsache bleibt uns als Zukunftsaufgabe erhalten.

Unsere Akzeptanz des vorliegenden Zahlenwerkes, das ja einen Plan darstellt, der in die Zukunft gerichtet ist werden wir mit der Zustimmung bedeuten.

 

Hände weg vom Acker Mann!

Rasenmäher läuft mit Ketchup!

http://hydronica.blogspot.com/

GEET-Motoren sind im kommen. Autoindustrie pennt!

Egon sei Dank!

Es kommt niemand darin vor, der tatsächlich und wahrhaftig existiert, nicht einmal in Andeutungen. Es kommt auch kein Missstand darin vor, der tatsächlich und wahrhaftig existiert, denn wiewohl es auf den Wochen- und Jahrmärkten mannigfache Arten von Ständen gibt, Gemüsestände, Bratwurststände, zur Weihnachtszeit auch Glühweinstände, so ist doch weltweit noch nirgendwo eine Platzgebühr für einen Missstandsbetreiber erhoben worden.

 

Es ist auch nicht sicher, ob, falls es auf einem Markt - oder bei den alles beherrschenden Märkten - einen Miss-Stand gäbe, die dort feilgebotene Misere auf Kaufinteressenten stoßen würde. Man müsste für den Missstand wohl besonders attraktive Miseren importieren, ein bisschen aufpeppen und verbrauchergerecht präsentieren - zumindest mit einer echten Blondine als Miserenfachverkäuferin. Blondinen sind bekannterweise sehr witzig und könnten unter Freunden des naiven Humors Lust - Kauflust - erregen, so dass unter Ausnutzung unbewusst ablaufender Triebsteuerungen - selbst mit der Vermarktung von Missständen noch fette Gewinne eingefahren werden könnten.

 

Missstände und Miseren gibt es zuhauf, sie liegen praktisch auf der Straße. Man braucht nur die clevere Geschäftsidee - und schon werden aus dem übelsten Missstand die schönsten Asset Backed Securitys, und die sind kein Missstand mehr, sondern eine wahre Geldmaschine für ihre Erfinder. …

 

weiter bei http://www.egon-w-kreutzer.de/0PaD2011/44.html

Chemtrails