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Die Billlionenflut
14.7.2011 von M.Musil.
Ihnen kommt dieser Titel bekannt vor? (Egon W. Kreutzer)
Ja, ich gebe zu, ich habe vorgearbeite, im Okober 2008 hab ich das geschrieben, was ich Ihnen heute noch einmal anbiete, und
ich bin mir sicher, heute werden es weit mehr Menschen verstehen, worauf es ankommt -und worauf nicht.
Es ist so meine Art, die Themen aufzugreifen und auf das mögliche Ziel hin durchzuspielen, lange bevor sie von all denen
behandelt werden, die sich als “Nachträgliche Erklärer” immer schnell um den offenen Brunnen versammeln und über das
hineingefallene Kind jammern - ohne dabei auf die Idee zu kommen, hinunterzusteigen, und nachzusehen, ob es noch zu
retten ist, und ohne auf die Idee zu kommen, die Sicherung aller anderen offenen Fallgruben zu verlangen.
Nur diesen einen Brunnen, den, meinen sie, den sollte man jetzt doch, falls dadurch die Wasserentnahme nicht erschwert wird,
irgendwie sichern.
Hier ein Auszug aus diesem Paukenschlag, als Appetithappen
Früher opferte man den Drachen Jungfrauen.
Heute opfert man den feuerspeienden Gierschlünden, die es sich am oberen Ende der Skala der Unersättlichkeit gemütlich gemacht haben, scheinbar nur Geld. Dabei füttern wir sie über Zinsen, Dividenden, Mieten, Pachten und Lizenzgebühren beständig mit ungefähr einem Drittel dessen was die Schaffenskraft und das Leistungsvermögen der gesamten Menschheit hervorbringt - und nun sollen sie, nur damit sie “das Finanzwesen nicht zerrütten” - noch einmal mit Billionen von Dollars und Euros gefüttert werden.
Man sollte ihnen das Finanzwesen aus der Hand nehmen.
Sie waren es, die es zu ihrem Nutzen und unserem Schaden - dahin gebracht haben, wo es heute ist.
Die vielgeschmähten Bankmanager, denen man die Gier und die Unersättlichkeit vorhält, denen man die Gehälter kürzen und die Privilegien nehmen will, um ein Exempel zu statuieren oder “Gerechtigkeit” zu inszenieren, sind doch nicht die Profiteure. Es sind die Handlanger der Profiteure. Diejenigen die sich für ein paar Millionen pro Jahr die Finger schmutzig machen, damit den eigentlichen Profiteuren die Milliarden zufließen. Wenn ein Herr Ackermann mit der Deutschen Bank im letzten Jahr 6,5 Milliarden Gewinn - nach Steuern (!) - für die Aktionäre eingefahren hat, dann liegt sein Jahreseinkommen von 14 Millionen (vor Steuern) bei lediglich 2,15 Promille.
Zum Vergleich: Hätte Joseph Ackermann beim Waldspaziergang einen Lkw, mit 6,5 Milliarden Euro auf der Ladefläche, gefunden und, ehrlich und bescheiden, wie er nun mal ist, im Fundbüro abgegeben, dann stünden ihm nach deutschem Recht volle 3 Prozent Finderlohn zu, also 195 Millionen. Nur fürs Finden!
Da muss man sich, selbst als Vorstandsvorsitzender mit einem Jahreseinkommen von 14 Millionen Euro, dann schon fragen, ob es wirklich gerecht zugeht, auf der Welt.
Einer Gesellschaft, welche die unbegrenzte Ansammlung von Eigentum in den Händen weniger nicht nur ermöglicht, sondern dieses aggressive Eigentum und sein erpresserisches Potential, das in diesen Tagen in seiner ganzen Machtfülle zum Vorschein kommt, durch ihre Gesetze auch noch schützt und unangreifbar macht, ist wohl nicht mehr zu helfen.
Und wenn die Druckerschwärze zu Ende geht,
dann werden sie statt der Billionenscheine doch wieder ihre Jungfrauen zum Drachenfelsen schleppen.
und am Ende dieses Paukenschlags aus dem Oktober 2008 finden Sie noch eine ganze Reihe von Links zu Aufsätzen, die das Thema weiter behandeln.
An Anregungen, die Krise zu vermeiden, zu entschärfen, das Schlimmste zu verhüten, fehlt es nicht,
Aber mit einem unbeirrbaren “Weiter so!” haben nun die Anleihen von Griechenland, Portugal und Irland Ramsch-Status, Italien und die USA schweben in höchster Gefahr eben
falls als nicht mehr vertrauenswürdig eingestuft zu werden - und es fällt ihnen nichts anderes ein, als den Drachen immer noch schneller und noch besser und umfangreicher zu füttern.
Siegfried!!!!!!!!
Alles Weitere hier: http://www.egon-w-kreutzer.de/0PaD2011/28html
Mit besten Grüßen
Egon W. Kreutzer
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Volksbewirtschaftung, was ist das?
12.5.2011 von M.Musil.
Volksbewirtschaftung setzt voraus, dass führende Figuren der Einbildung erliegen, das Volk sei ihnen von Gott, oder von wem auch immer, als persönliches Eigentum anvertraut und überlassen worden, zu dem Zwecke, aus dem Volk für sich und ihren Anhang den größtmöglichen Nutzen zu ziehen.
Führende Figuren - eine bewusst schwammige Bezeichnung - gibt es viele in vielen verschiedenen Funktionen. Es gibt sie in der Politik, es gibt sie in der Wirtschaft, es gibt sie in Vereinen und Vereinigungen und es gibt sie selbstverständlich auch in den Religionsgemeinschaften.
Die Demokratie sollte die Volksbewirtschaftung nach althergebrachtem feudalistischem Muster eigentlich beenden und für alle Zeiten unmöglich machen, doch haben sich die heute führenden Figuren innerhalb und außerhalb der Demokratie so eingenistet und untereinander verwoben, dass der Unterschied zu den Zeiten französischer Sonnenkönigsherrlichkeit und russisch-zaristischer Machtfülle nur noch darin liegt, dass all das unter dem fadenscheinigen Mäntelchen der Demokratie so verborgen wird, dass dem Volk, wenn es denn einmal Ärger, Unmut oder gar Zorn äußert, mit honigsüßen Worten verkündet - oder gar vorgehalten werden kann, es habe dies ja selbst so gewollt, denn das sei eben das Wesen der Demokratie, dass die Mehrheit den Gang der Dinge bestimme, weil doch das Volk selbst seine Bewirtschafter gewählt und legitimiert habe.
weiter bei:
http://www.egon-w-kreutzer.de/0PaD2011/19.html
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Nachrichten mal anders
12.3.2011 von M.Musil.
http://info.kopp-verlag.de/video.html
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Zukunftsszenarien
8.3.2011 von M.Musil.
Auf der Website “Zukunftsentwicklungen” finden Sie einen tabellarischen Überblick über Trends, die voraussichtlich die kommenden 50 Jahre prägen werden. Die Tabellen beruhen auf einer Auswertung von mehreren Hundert Presseartikeln, die zwischen März 2007 und Februar 2010 erschienen sind (siehe die Anhänge zu den Tabellen).
Die kompakte Darstellung unterschiedlicher Entwicklungen - in Gesellschaft, Wirtschaft und Technik, in Deutschland, Europa und der Welt - bietet einen umfassenden Überblick über das, was in den nächsten Jahrzehnten auf Sie zukommen wird bzw. könnte.
http://www.zukunftsentwicklungen.de/index.html
Schau mer mal …
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Vom Solarenergie-Förder-Verein
20.2.2011 von M.Musil.
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KandidatInnen-Check des BUND
13.12.2010 von M.Musil.
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Spieglein Spieglein an der Wand…..
11.12.2010 von M.Musil.
hier eine Livedarstellung wo auf der Welt gerade die Wiki Daten
gespiegelt werden (ca. 1.400 Server)
und es werden von Std. zu Std. immer mehr. Die Operation “Payback”
wird jetzt zum 1 Infowar in der
Geschichte der Menschheit. Das ist nicht mehr zu STOPPEN! es lebe
die Demokratie.
http://labs.vis4.net/wikileaks/mirrors/
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Warum so manche Märkte trotz Mangel und Armut als gesättigt gelten
9.12.2010 von M.Musil.
Die Betriebswirtschaftslehre tritt hier als Bärenführer der Volkswirtschaftslehre auf und kehrt Begriffe einfach um. Kann ein Unternehmen in einem bestimmten Markt, wobei der Markt durch Region und Branche/Produkt umschrieben ist, nur noch gering wachsende, stagnierende oder gar rückläufige Umsätze erwirtschaften, und stellt sich heraus, dass der Wettbewerb auf dem gleichen Markt vor den gleichen Problemen steht, hängt man dem Markt das Etikett “gesättigt” an und versucht sein Glück anderweitig. Das Mädchen mit den Zündhölzern, das im Märchen hungrig und frierend in der Kälte einer Weihnachtsnacht sein Leben aushauchen durfte, galt den Schustern und Schneidern, den Wirten und Badern, den Vermietern und Gemüsehändlern, den Metzgern und Bäckern ihres Umfelds als “gesättigter Markt”.
Nicht weil es satt gewesen wäre, es ist ja vermutlich verhungert, nicht dass es warm angezogen gewesen wäre, es ist ja möglicherweise erfroren, bevor es verhungern konnte, nicht dass es ein Dach über dem Kopf, feste Schuhe an den Füßen und Vertrauen in eine gesicherte Zukunft gehabt hätte - dies alles fehlte dem Mädchen mit den Zündhölzern,
nein, Hunger, Not und Mangel spielen in den Lehrbüchern der Betriebswirtschaft keine Rolle. Es sind Kategorien, die im Spannungsfeld zwischen Ladenkasse und Bilanzgewinn nicht vorkommen und nicht wahrgenommen werden. Wahrgenommen wird lediglich, dass das Mädchen mit den Zündhölzern allen Werbekampagnen trotzt und in klassischer Konsumverweigerungshaltung nichts zum Umsatz- und Gewinnwachstum beiträgt.
Der logische Schluss, dass es folglich gesättigt, gekleidet und in jeder Hinsicht wohl versorgt gewesen sein müsse, ist so surreal wie die Vorstellung, wir bräuchten im Angesicht mehrerer Millionen gezählter und ungezählter eigener Arbeitsloser dringend ausländische Fachkräfte. Ein Markt ohne Wachstum ist im Sinne der reinen Lehre gesättigt, auch wenn die Menschen Hunger leiden.
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“Unter der Oberfläche brodelt es”
3.11.2010 von M.Musil.
Reinhard Jellen 02.11.2010
Interview mit dem Sozialwissenschaftler Werner Seppmann über Realität und Potential des sozialen Widerstands in Deutschlands
Die Ungleichbehandlung der Menschen durch den Staat nimmt immer drastischere und absurdere Formen an. Dennoch bleibt die Reaktion der unter dieser Entwicklung Darbenden im Vergleich zum Nachbarland Frankreich relativ zahm. In seinem Buch “Krise ohne Widerstand?” hat sich Werner Seppmannmit den Gründen dafür beschäftigt. Telepolis sprach mit dem Autor.
http://www.heise.de/bin/tp/issue/r4/dl-artikel2.cgi?artikelnr=33570&mode=html&zeilenlaenge=72
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Wie aktuell und sicher ist dein Wissen?
21.10.2010 von M.Musil.
Liebe Freunde,
wer wie ich, seit vielen Jahren nun (1995) im Internet unterwegs ist,
der sieht sich laufend immer mehr Themen, Theorien und Nachrichten konfrontiert,
die in einer wahren Informationsflut auf jeden einzelnen Menschen von uns einregnet.
Neben neuen Aspekten, Fakten und Erkenntnissen, kommen aber auch immer mehr
Halbwahrheiten, Unwissen, absurde Theorien, politisch oder ideologisch Geprägtes
und kurz eine Menge Quatsch und Blödsinn vor.
Was ist nun wahr und was ist unwahr?
Dies zu prüfen ist nicht immer einfach.
Es bedarf guter Analysen, kritischem Hinterfragen, Sachlichkeit und Objektivität,
doch können wir dies immer bei uns selbst gewährleisten?
Wo wissen wir wirklich den derzeiten Faktenstand und wo “nehmen wir nur an”,
“wo glauben wir”, wo sind wir uns “relativ” sicher?
Wissenschaft ist die Erweiterung des Wissens durch Forschung, dessen Weitergabe durch Lehre, der gesellschaftliche, historische und institutionelle Rahmen, in dem dies organisiert betrieben wird, sowie die Gesamtheit des so erworbenen Wissens. Forschung ist die methodische Suche nach neuen Erkenntnissen sowie deren systematische Dokumentation und Veröffentlichung in Form von wissenschaftlichen Arbeiten. Lehre ist die Weitergabe der Grundlagen des wissenschaftlichen Forschens und die Vermittlung eines Überblicks über das Wissen eines Forschungsfelds, den aktuellen Stand der Forschung.
Entspricht unser jeweils eigener individueller Wissenstand dem aktuellen Stand der Forschung?
Hat vielleicht jemand unter euch eine eigene Theorie, welche einer kritischen und wissenschaftlichen
Prüfung stand hält? Oder beruht vieles von dem was wir “zu Wissen annehmen” oftmals auf Emotionen,
subjektiven Wahrnehmungen, auf eigene Wünsche, Hoffnungen, Träume oder Ablehnungen?
Seid ihr als einzelner Mensch noch bereit hinzuzulernen?
Oder habt ihr ein festgeformtes Weltbild an dem ihr nicht mehr rütteln wollt?
Seid ihr noch bereit hinzuzulernen, euch weiterzuentwickeln und das eigene Potential in seiner Ganzheit auszuschöpfen? Seid ihr Menschen die nach der Wahrheit suchen und subjektive von objektiven unterscheiden könnt?
Habt ihr Lern- oder Arbeitsysteme mit deren Hilfe ihr auch die komplexesten Themengebiete erfolgreich bearbeiten könnt?
Die kulturelle Evolution schreitet immer weiter voran, so dass die biologische Entwicklung kaum Schritt halten kann und somit gefühlt kaum existiert.
Haltet ihr noch Schritt? Seid ihr vorne mit dabei oder hängt ihr einem Glaubensystem an, welches euch die Entscheidung und Verantwortung abnimmt selbst denken und selbst handeln zu müssen?
Seid ihr in eurer persönlichen Entwicklung stehengeblieben oder geht ihr weiter “auf zur Wahrheit”?
Wenn ihr weiterkommen, Dinge hinterfragen und prüfen , mehr Wissen und weitere Erfahrungen wollt
und bereit seid Eigenverantwortung und euer Herz und Verstand zu gebrauchen,
dann freue ich mich euch im neuen Forum begrüßen zu dürfen.
Herzliche Grüße
Euer ABRAXAS
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