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Volksparteien und ihre Zukunft
6.9.2011 von M.Musil.
Auf lokaler Ebene muss eine zukunftsfähige Volkspartei wieder verstärkt in Erfahrung bringen, welche Themen die Bürger bewegen, welches die dringlichsten Probleme im Kiez sind, wie sie angegangen oder gelöst werden können. Eine Volkspartei muss diesen partizipativen Themen- und Lösungssuchprozess anstoßen, die Initiative ergreifen, Verantwortliche und Entscheidungsträger wie MdB, Bundes-, Landesminister oder MdL in diesen Dialog einbeziehen und dann auch die Beschlüsse umsetzen. Auf lokaler Ebene müssen sich die Bürger wiederfinden. Hier sollen sie mitmachen (können), auch sporadisch, interessen- oder themengeleitet. Eine zukunftsfähige Volkspartei definiert sich deshalb auch darüber, dass sie den Bürgern immer wieder Gelegenheiten bietet, sich genau für die Bearbeitung bzw. Lösung politischer Sachfragen zu engagieren, seien dies „große“ Zukunftsfragen wie die der sicheren, bezahlbaren und ökologisch vertretbaren Energieversorgung, große Infrastrukturprojekte, Standortfragen oder lokale Probleme wie Bau oder Verlegung einer Umgehungsstraße, der Bau einer Schule oder einer Bibliothek. Gelingt diese Partizipationsoffensive, dann die Volkspartei auch wieder attraktiv(er), dann hat sie auch wieder Zulauf.
Der andauernde Dialog mit den Bürgern, Bürger- und Zukunftsforen, Anhörungen, die Beteiligung der Bürger an Planungsverfahren, ggf. auch Schlichtungen von Interessengegensätzen – das sind die politischen Partizipationsformen der Zukunft und nicht Mitgliederversammlungen mit den seit Jahren eingespielten Ritualen. In einer zukunftsfähigen Volkspartei geht es deshalb auch nicht (mehr) um veränderte Partizipations- und Abstimmungsverfahren für die eingeschriebenen Mitglieder und Beitragszahler, sondern darum, den vielfältigen Teilnahme- und Mitentscheidungsvorstellungen der Bürger zu entsprechen. Nicht „Mitglieder“- oder „Delegiertenprinzip“ ist die Frage, mit der sich eine Volkspartei heute beschäftigen sollte, sondern das „Mitmacherprinzip“, auch wenn das Mitmachen temporär ist oder die Motive des Mitmachens primär in der Sache als in der langfristigen emotionalen Wertebindung an eben diese Partei liegen.
Natürlich ist in einer derartig veränderten Volkspartei der Konflikt zwischen „Mitmachern“ und Funktionären vorgezeichnet, wie die seit langem anhaltenden Diskussionen um das Mitglieder- und Delegiertenprinzip oder die um „Urwahlen“ bei wichtigen Personalentscheidungen zeigen. Aber das Kerngeschäft einer Volkspartei ist nicht in erster Linie Traditionspflege, sondern die Suche nach überzeugenden und mehrheitsfähigen Politikangeboten, die den Bedürfnissen der sich zudem immer stärker und schneller wandelnden Bevölkerung entspricht – und das möglichst im Konsens nach innen und außen und auf allen erdenklichen Politikfeldern. Eine Partei, die Politik für die Bürger macht, die die Interessen (und Nöte) der Bürgerinnen und Bürger erfragt und sich eben diesen Interessen und Sorgen verpflichtet sieht, die gemeinsam mit den Bürgern überzeugende gesellschaftliche Leitbilder entwirft und Lösungen für die sich stellenden Probleme der modernen Gesellschaft erarbeitet, die für die Bürger einen spürbaren Nutzen erbringt, d.h. sich auch für die große Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger schlichtweg „lohnt“, die zudem auch Teilnahmemöglichkeiten anbietet, die den veränderten Teilnahmewünschen der Bürger entspricht, ist Volkspartei – unabhängig von der gegenwärtigen Mitgliederzahl und -struktur. Im hier skizzierten Sinne gewinnen Volksparteien auch wieder an Profil, Glaubwürdigkeit und Zustimmung, die sich in der Zahl ihrer organisierten Anhänger und Wählerzuspruch widerspiegeln wird und die schädliche Fragmentierung des Parteiensystems aufhalten kann. Darauf sollten sich die Strategen in den Parteien und auch die Kommentatoren in Medien und Wissenschaft besinnen. Auch wenn es leichter ist und sich besser verkauft, die Volksparteien zu Grabe zu tragen: Es gibt noch viele Potentiale für unsere Volksparteien. Nun bedarf es den Mut und die Weitsicht, sie zu auszuschöpfen.
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Und wieder eine Hungersnot: Warum man nicht für Afrika spenden sollte
21.7.2011 von M.Musil.
Udo Ulfkotte
In den kommenden Wochen werden wir mit Spendenaufrufen für Afrika von den Medien bombardiert werden. Dort gibt es mal wieder eine große Hungersnot. Die kommt so »überraschend« wie der Wechsel der Jahreszeiten. Immer wieder werden bei Großereignissen wie etwa dem legendären Live-Aid-Konzert große Summen für Afrika gesammelt, damit es dort endlich keinen Hunger mehr geben soll. Und dann kommt die nächste Hungersnot. Warum nur? Wer jetzt Geld spenden will, der sollte einige Fakten kennen.
In Somalia, Kenia, Äthiopien und Sudan drohen bis zu zwölf Millionen Menschen zu verhungern. Und nun sollen wir Europäer (wieder einmal) das nächste Rettungspaket finanzieren. Allein in Kenia brauchen 3,5 Millionen Menschen nun Lebensmittellieferungen. Das ist nicht verwunderlich, denn Kenia hat seine Rüstungsausgaben um 25 Prozent erhöht und gibt weit mehr Geld für Waffen als
für die Ernährungssicherung der eigenen Bevölkerung aus. Trotz der weltweiten Wirtschaftskrise geben alle afrikanischen Staaten immer mehr Geld für Waffen aus. Auch Äthiopien – ebenfalls schwer von der Dürre betroffen – hat gerade erst angekündigt, die Rüstungsausgaben noch weiter erhöhen zu wollen. Somalia – ebenfalls vom Hunger betroffen – ist trotz eines UN-Waffenembargos inzwischen einer der größten Waffenumschlagplätze Afrikas, die Waffenhändler geben in Mogadischu ungeniert Interviews. Die somalischen Piraten bedrohen die internationale Schifffahrt und kapern neben Öltankern vor allem auch Containerschiffe mit Lebensmitteln, von deren Reedereien sie Lösegeld erpressen. Das ist einträglicher als selbst der Feldarbeit nachzugehen. Und genau wegen dieser somalischen Piraterie sind die Lebensmittelpreise für die somalische Bevölkerung um 20 bis 30 Prozent gestiegen, weil nur noch wenige Frachtschiffe bereit sind, die somalischen Häfen anzulaufen. Auch für das Welternährungsprogramm (WFP) wurde es zunehmend schwieriger, die Hilfsbedürftigen mit Nahrungsmitteln zu versorgen, weil immer weniger Schiffseigentümer bereit sind, ihre Containerschiffe in die Region fahren zu lassen. Die Somalier haben sich selbst den Ast abgesägt, auf dem sie sitzen. Mehr noch: Die somalische Piraterie verteuert wegen der steigenden Versicherungsgebühren auch unsere Lebensmittelpreise. Und nun sollen wir denen, die unsere Lebensmittelpreise verteuern und unsere Schiffe kapern, auch noch Lebensmittel frei Haus liefern? Mit Südsudan ist es bei der Hilfsbedürftigkeit nicht anders. Südsudan ist ein rohstoffreiches Land, hat mehrere Milliarden Barrel Erdöl. Die Förderungen aus den Ölfeldern könnte man auf dem Weltmarkt leicht für Lebensmittellieferungen eintauschen – wenn man wollte. Dummerweise macht Südsudan nun genau das, was die Hungerleider Kenia und Äthiopien seit Jahren machen: Das Land gibt nun erst einmal einen großen Teil der Öleinnahmen für Waffenlieferungen aus. Die Amerikaner bauen jetzt einen großen (amerikanischen) Militärstützpunkt in Juba/Südsudan. Von dort aus wird ganz bestimmt nicht die Verteilung von Lebensmittellieferungen koordiniert. Es geht vielmehr um Waffengeschäfte.
Der Autor dieses Berichts war von 1986 bis 2003 bei der Frankfurter Allgemeinen Zeitung in der politischen Redaktion auch für Afrika zuständig. All das, was ich oben beschrieben habe, habe ich Land für Land immer wieder genauso erlebt. Und die ganze Hilfsindustrie ist nichts anderes als eine Beruhigungspille für das ständige schlechte Gewissen von Europäern. Ausnahmslos alle großen Ankündigungen, den Hunger in Afrika endlich zu besiegen, sind in den letzten Jahrzehnten brutal gescheitert. Das liegt nicht etwa an den afrikanischen Bürgern. Und es liegt auch nicht an uns. Es liegt an miesen Machteliten in Afrika und auch hier bei uns. Die skrupellosen Politgangster kalkulieren knallhart unser schlechtes Gewissen ein. In Wahrheit geht es ihnen nur ums Geschäft. Kanzlerin Merkel war gerade auf Werbetour in Afrika für die Rüstungsindustrie. Da geht es um Aufträge in Milliardenhöhe. Und für die Hungernden in Afrika hat sie »großzügig« eine Million Euro als deutsche Hilfe angekündigt. Den Rest sollen wir nun spenden. Und dann läuft der Rüstungshandel munter weiter. Wie immer. Und deshalb spende ich keinen Cent. Ich mache das zynische Spiel nicht mehr mit.
Nun werden viele Leser empört sagen, man könne doch die armen Afrikaner nicht weiter hungern lassen. Diese Gutmenschen wissen wahrscheinlich nicht, was in Wahrheit mit dem Großteil des Geldes passiert, das sie gegen den Hunger in Afrika spenden: Sobald sich eine Hungersnot abzeichnet, erhöhen die Regierungen in den betroffenen Gebieten sofort die Landegebühren für Flugzeuge und die Liegegebühren für Schiffe mit Hilfsgütern. Auch die Mietpreise für LKW, mit denen die Hilfsgüter transportiert werden, steigen sofort (natürlich auch die Treibstoffpreise). Zudem werden hohe Zölle fällig. Jeder will jetzt nur noch eines: abkassieren! Im Klartext: Mindestens die Hälfte eines gespendeten Euro wandert in die Taschen von skrupellosen Geschäftemachern, die mit den jeweiligen Regierungen der Hungergebiete zusammenarbeiten. Der Kampf gegen den Hunger ist eine riesige Industrie, bei der am Ende nur eine Gruppe profitiert: die der Geschäftemacher. Das wiederholt sich alle paar Jahre. Und immer wieder spenden wir. Das freut die Geschäftemacher. Bei den Hungernden kommt letztlich nur ein winziger Bruchteil der Hilfe an. Die mit den Spendengeldern gekauften Lebensmittel verschwinden in dunklen Kanälen und tauchen sehr schnell auf den regionalen Märkten auf, wo sie nicht etwa verteilt, sondern verkauft werden. Hungernde können sich aber keine Einkäufe leisten. Jede Hilfsorganisation weiß das. Und dennoch sammeln sie wieder Geld mit rührigen Bildern hungernder Kinder. Schließlich arbeiten sie ja auch selbst nicht uneigennützig. Denn auch die Hilfsorganisationen nehmen sich einen weiteren Teil der Spendengelder. Und am Ende bleibt fast nichts für die wirklich Bedürftigen übrig. Zudem: Seit Jahrzehnten unterstützen europäische Steuerzahler den Aufbau von Lebensmittellagern in potenziellen afrikanischen Hungerregionen. Und wenn eine Hungerkrise kommt, dann sind sie weitgehend leer. Auch das ist seit Jahrzehnten so. Schließlich zahlen wir doch gern ein weiteres Mal, oder?
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Libyen? Warum kommt das nicht bei uns in den NAchrichten?
15.7.2011 von M.Musil.
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Schächtverbot in Holland
5.7.2011 von M.Musil.
Guten Tag
endlich ist wieder einmal ein Sieg der angewandten Ethik über grausamen und rücksichtslosen Egoismus errungen worden:
In den Niederlanden hat nun das Parlament trotz wütender Drohungen, vor allem von Seiten islamischer und mosaisch-orthodoxer Fanatiker, die Barbarei des Schächtens mit eindrucksvoller Mehrheit verboten.
Aus dem unermesslichen Ozean der Grausamkeit des Menschen gegenüber dem ihm wehrlos ausgelieferten Tier ist wieder einmal eine kleine Insel beginnender Humanität aufgetaucht. Objektiv gesehen hat der Mensch bisher die ihm zugänglichen Bereiche der Erde zu einem Globus in Rot gemacht statt zu einem wirklich Blauen Planeten. Umso größer ist die Bedeutung selbst geringster Eindämmungen des Schlechten. Sie können der Beginn eines Beginns sein, nämlich der Etablierung derjenigen Werte, die die vielzitierte Würde des Menschen erst herstellen müssen.
Ich kann kaum ausdrücken, wie groß meine Freude darüber ist, dass es mir, zusammen mit einigen wenigen Mitkämpfern, wieder einmal – wie 2008 beim Verbot der grausamen Jungrobbenjagd in der Russischen Föderation und 2009 beim europaweiten Verbot des Handels mit Robbenprodukten – vergönnt war, mit den Waffen des Geistes zu diesem Siege konkret beizutragen.
Für die nach wie vor einsichtslosen, kaltherzig oder gar zynisch argumentierenden Verfechter einer bedenkenlosen weiteren Erhöhung des gigantischen Schuldkontos des “homo sapiens” bleibt nun in den Niederlanden als einzige Möglichkeit nur noch das Überwinden einer sehr hohen Hürde (siehe die NZZ-Nachricht im Anhang). Hoffen wir, dass sie sich in der Praxis als im Grunde unübersteigbar erweisen wird.
Wasmut Reyer
Zum Hintergrund
In der zweiten Kammer des niederländischen Parlaments ist die “Partei für die Tiere” (Partij voor de Dieren, PvdD) mit ihren zwei Abgeordneten Marianne Thieme und Esther Ouwehand vertreten. Diese formulierten einen Gesetzesentwurf für ein Verbot des betäubungslosen Schächtens, der nun mit der überwältigenden Mehrheit von 116 zu 30 angenommen wurde.
Schon früh nahm AnimalAlliance mit den beiden Antagsstellerinnen Kontakt auf und unterstützte sie im Diskurs um das Schächtverbot mit Argumentationsvorlagen, in denen Wamut Reyer einerseits die Gründe für ein solches Verbot darstellt und andererseits Antworten auf Einwände bietet. Die hitzigen Wortgefechte mögen einen Eindruck der parlamentarischen Debatten verschaffen.
Die Auseinandersetzung erreichte ihren Höhepunkt, als die in den Niederlanden sehr einflussreiche Professorin Louise O. Fresco in einem flammenden Kommentar ihrem Unmut über ein Schächtverbot Luft machte. Aufgrund dessen Brisanz verfasste Wasmut Reyer eine Analyse eingens für diesen Artikel, der sich sachlich und präzise mit Frescos Argumentation befasst.
Die unten verlinkten Beiträge bieten einen hervorragenden Abriss über die Entwicklung der Ereignisse und können bestimmt für alle Tierrechtler und Tierschützer von großem Nutzen sein, die in Diskussionen um das Thema verwickelt werden.
Die Diskussion pro & contra Schächten
Sind Tierschützer fremdenfeindlich?
Anlässlich der akutellen Diskussion in den Niederlanden zur Einführung eines Verbots des betäubungslosen Schächtens sehen sich die Vertreter des Gesetzesentwurfs häufig mit dem Vorwurf konfrontiert, sie würden sich der Religionsfreiheit und Toleranz gegenüber Migranten anderer Glaubensüberzeugungen widersetzen. Gleichzeitig ernten die Tierschützer mit ihrem Vorstoß Applaus aus dem politisch rechten Lager. Auf der Suche nach dem Notausgang heraus aus dem argumentativen Dilemma - lesen Sie die nachfolgende Analyse von Wasmut Reyer!
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Die Argumente der Befürworter
Was hat die Befürworter des Schächtverbotes dazu veranlasst, den Gesetzesentwurf einzureichen? In einem Argumentationstableau, erstellt von Wasmut Reyer als Diskussionshilfe in den parlamentarischen Debatten, stellt er kurz und prägnant dar, welche vielfältigen Gründe für ein Ende bisheriger Ausnahmeregelungen sprechen. Lesen Sie ergänzend zu diesem Beitrag auch die häufigsten Argumente der Gegner des Verbots, und warum diese keinen Bestand haben können.
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Die Argumente der Gegner
Freilich sorgt der Vorstoß der niederländischen “Partij voor de Dieren” (Partei für die Tiere), die mit ihren zwei Abgeordneten Marianne Thieme und Esther Ouwehand im Parlament vertreten ist, für heftige Diskussionen. Die schärfste Kritik ist vor allem von muslimischen und jüdischen Interessenverbänden zu vernehmen, die die Tierschützer vor die Wahl stellen: Wer geht vor - Mensch oder Tier, Religionsfreiheit oder Tierschutz? Wasmut Reyer hat die passenden Antworten:
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Louise Fresco gegen ein Schächtverbot: Ist das Gesetz bedroht?
In einem flammmenden Kommentar “Ja-Nein-Debatte über Blut, Emotionen und Rituale” erschienen im niederländischen Handelsblatt bezieht die angesehene Professorin Louise O. Fresco, ihres Zeichens Mitglied der Trilateralen Kommission, klar Stellung: Die Debatte über ein Schächtverbot sei scheinheilig, von Emotionen geprägt und nicht mit wissenschaftlichen Fakten unterlegt. Der Anfang des Endes einer bisher aussichtsreichen Gesetzesvorlage? Wasmut Reyer hat Frescos Argumentation analysiert und bewertet.
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AnimalAlliance Verwaltungsbüro
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Empört Euch!
1.7.2011 von M.Musil.
Auf den ersten Blick scheint der Aufruf von
Stéphane Hessel an die ohnehin zur Empörung
neigenden Franzosen gerichtet zu sein.
Bei näherer Betrachtung erkennt man jedoch:
es ist ein Aufruf an alle Menschen dieses
Planeten – gerichtet an alle Menschen, die
generationsübergreifend, verantwortungsbewusst
denken und handeln wollen.
Es war uns wichtig, diesen Aufruf so schnell wie möglich in
unserem Sprachraum und in unserer Sprache zu verbreiten.
Nicht zuletzt entstand diese Arbeit auch aus der Empörung
über die ewig Gestrigen und die aktuelle „Nichtempörung“ über
einen deutschen Buchautor, der 2010/2011 das erfolgreichste
„Sachbuch“ aller Zeiten in Deutschland platzieren konnte.
Anstatt sich für friedliche und konstruktive Lösungen
einzusetzen, erreichte der Autor, dass der Hass und die
Gewalt innerhalb unserer Gesellschaft weiteren Nährboden
finden. Stéphane Hessel zeigt in eindrucksvollen Worten
den anderen, friedlichen, aus der Summe seiner Erfahrungen
entstandenen Weg.
Cornelia Weigel & Friedrich Kreuzeder
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EHEC - Die wahren Hintergründe einer erfundenen Seuche
9.6.2011 von M.Musil.
Nützliche Helferlein und die Folgen von Antibiotika
Darmbakterien der Sorte E. coli nützen Mensch und Tier und leben mit ihnen
in Symbiose. Außerhalb des Darmes, z. B. wenn sie über den Stallmist
auf die Felder gelangen, können die Bakterien bedingt überleben. In der
Lebensmittelindustrie wird der Nachweis von Coli-Bakterien als Hinweis für
eine fäkale Verunreinigung angesehen. Sterben die Bakterien ab, werden
bestimmte giftige Substanzen – sogenannte Shiga-Toxine – frei, die nach
Ansicht der Experten zuvor Teil des Bakteriums waren und unter anderem
zu Blutmangel, blutigem Stuhl und Nierenversagen führen können. Dies ist
jedoch nur möglich, wenn der Darm derart aus dem Gleichgewicht gebracht
wurde, dass das E. coli nicht mehr überleben kann. Die wichtigsten Ursachen
dürften hier falsche Ernährung und Medikamentennebenwirkungen
sein. Insbesondere Antibiotika stellen ein großes Risiko dar. Sie können
speziell auch E. coli schädigen oder abtöten und damit das Problem verschärfen
– oder überhaupt erst hervorrufen. Deshalb ist auch aus schulmedizinischer
Sicht eine Antibiotika-Behandlung im Rahmen einer EHECInfektion
ein schwerer – und unter Umständen tödlicher – Kunstfehler.
Kostenlose PDF-DAtei unter: http://www.impfkritik.de/ehec
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EHEC: Ursache und Umgang mit den Bakterien
31.5.2011 von M.Musil.
Da uns Bakterien ständig umgeben, innen wie außen, in Körperflüssigkeiten, in Organen und in Zellen des sog. Immunsystems vorkommen, wo sie z.B. vom Darm in die mütterliche Brust und von da in die Muttermilch transportiert werden und alle unsere Zellen aus Bakterien aufgebaut sind, stellt sich die Frage, ob Bakterien überhaupt krank machen können und wie die Krankheiten verursacht werden, die Bakterien zugeschrieben werden.
Fakt ist, dass in allen wissenschaftlichen Publikationen zu den sog. Infektionskrankheiten eingestanden wird, dass der Mechanismus, wie das Bakterium denn krank machen soll, nicht bekannt ist, bzw. in der Natur (außerhalb künstlicher Laborversuche) überhaupt nicht möglich sein kann.
Bei Tetanus, heute Epilepsie genannt, ist es sogar nicht einmal vorstellbar, wie sich ein absolut sauerstoffscheues Bakterium, das nur in sauerstoff-freier Umgebung lebensfähig ist, in einem lebenden Organismus, in dem überall Sauerstoff vorkommt, vermehren und krankmachende Gifte produzieren könnte. Biologisch ist das nicht möglich.
Bei Anthrax, heute ein Spektrum aus Leberversagen und Sepsis, werden gleich drei Gifte behauptet, die in Wirklichkeit aber körpereigene Enzyme sind, die freigesetzt werden, wenn sich Zellen bei der Regeneration verdauen, bzw. wenn sich der Körper oder Organteile zersetzen.
Die Tierversuche, die Robert Koch als der erste, der die Übertragung dieser Krankheiten behauptete, 1876 publizierte, spotten jeder Beschreibung und beweisen selbst, dass es die massiven künstlichen Eingriffe in den (Tier)Versuchen sind, die die “Krankheiten” verursachen und nicht die Bakterien.
Louis Pasteur wurde durch die Princeton Univercity entlarvt, die 1996 die Auswertung seiner Tagebücher publizierte, aus denen hervorgeht, dass sich Pasteur seine Betrügereien in Bezug auf die behaupteten Infektionskrankheiten, auch bei der 1881 eingeführten Anthrax-Impfung, schon zur damaligen Zeit bewusst war (Gerald L. Geison: The private science of Louis Pasteur).
Bakterien kämpfen nicht
Fakt ist, dass Bakterien nicht kämpfen, sondern Sporen bilden, wenn ihnen die Lebensgrundlage langsam ausgeht und DNS-Transportteilchen bilden, wenn ihnen die Lebensgrundlagen schnell entzogen werden. Diese Transportteilchen werden als Viren der Bakterien bezeichnet, obwohl diese Teilchen keine Kraft haben, etwas Negatives zu tun.
Es dauerte Jahrzehnte, bis Mediziner unter künstlichen Laborbedingungen labile Bakterienstämme heranzüchteten, die so labil sind, dass sie beim bloßen Kontakt mit diesen harmlosen Transportteilchen ihre Biomasse selber in genau solche Teilchen umwandeln, genau, wie es Bakterien tun, die man schnell abtötet.
Daraufhin werden irgendwelche Behauptungen aufgestellt, wie z.B. dass die Viren in Bakterien “schlummern” und diese schlummernden Viren durch andere Faktoren “aktiviert” werden. Das sind Fehlinterpretationen von Ergebnissen unnatürlicher Laborversuche, die publiziert werden. Die Publikationen zeigen aber nur Ergebnisse, die unter künstlichen Bedingungen zustande kamen, und unter Verdrängung der eigenen Vorgehensweise sehr frei interpretiert werden und mit biologischen Abläufen, wie sie in der Natur vorkommen, so ziemlich nichts mehr gemeinsam haben.
Zum besseren Verständnis sei auch hier angemerkt, dass Bakterien immer nur in Symbiose mit Hunderten und Tausenden von anderen Bakterien und Pilzen vorkommen und nur so auf Dauer existieren können, weil die Bakterien untereinander ihre DNS austauschen und sich auf diese Weise ständig reparieren. Werden Bakterien daraus vereinzelt, sterben diese in Kürze ab. Das Art-Konzept der Bakterien ist deswegen ein Laborartefakt und kommt in der Natur so nicht vor.
Die Erneuerung der bakteriellen Nukleinsäure DNS durch Austausch mit der DNS anderer Bakterien ist Voraussetzung für die relative Unsterblichkeit der Bakterien, da Bakterien ihre Nukleinsäure selbst nicht reparieren können. Dieser DNS-Austausch ist die biochemische Grundlage der Sexualität.
Daraus ergibt sich, dass Bakterien und unsere Zellen, die aus Bakterien zusammengesetzt sind, die alle in Symbiose leben, niemals kämpfen, sondern sich friedlich miteinander austauschen. Die Behauptung, dass die Vorgänge des Umwandelns und Recyclings von Zellen in unserem Körper auf Kampf beruhen, ist durch keine Beobachtung belegt und beruht auf dem kollektiven Empfinden des Abendlandes, denn diese Behauptungen gibt es in keiner anderen Kultur und Wissenschaft als in der Westlichen.
Erklärung durch die Embryologie, Neue Medizin und Toxikologie
Fakt ist, dass es die Wissenschaften der Embryologie, der Neuen Medizin und der Toxikologie sind, die umfassend beschreiben, welche Zellen und Gewebe sich wo und wann entwickeln, umbauen, recyceln oder bei großem Mangel und Zerstörung aufgegeben werden und zugrunde gehen.
Die Embryologie beschreibt die Abstammung der drei Gewebetypen, aus denen alle Organe und der Körper bestehen. Die Neue Medizin beschreibt im Detail die Veränderungen, entweder Aufbau oder Abbau der drei Gewebetypen durch Schock, Schock durch Mangel und Schock durch Vergiftung. Die Toxikologie beschreibt den Einfluss von Zellen und Gewebe bei Mangel und Vergiftung.
Durch die bekannten Fakten dieser drei Wissenschaften sind die wesentlichen Fragen zu Gesundheit und Krankheit abgedeckt und gleichzeitig auch kein Platz offen für Spekulationen, dass Bakterien ursächlich an Krankheiten verantwortlich sein könnten.
Ob sich Bakterien und andere Mikroben wie Pilze oder Einzeller im Organismus vermehren können, hängt vom Energiestatus des Organismus ab und der ist beim Menschen im Vergleich zu allen anderen Lebewesen mit Abstand am höchsten.
Das Auftreten von Bakterien und Pilzen im Körper ist immer ein sicheres Zeichen für den Aufbau, Umbau oder Abbau von Zellen und Geweben im Körper, bei dem die Mikroorganismen beim Verstoffwechseln wichtige Arbeit leisten, oft bei den Zuständen, die wir Krankheit nennen.
Das heißt aber nicht, dass die Bakterien die Verursacher der “Krankheit” sind, das wird ihnen einfach beweislos unterstellt, weil sie eben einfach da sind und der Schulmedizin sonst keine Erklärung einfällt. Viel mehr helfen sie beim Entwicklungs- und Heilungsprozess mit.
Treten höher entwickelte Einzeller (mit Zellkern, also keine Bakterien) im Körper oder Körperflüssigkeiten auf, ist immer ein sehr niederes Energieniveau gegeben, welches als Redox-Potential bezeichnet und in Millivolt gemessen wird. Das trifft auch für sog. Parasiten zu.
Welchen Zweck diese Parasiten in diesem Zustand haben, ist eine große Frage, zu der noch viel Forschungsbedarf besteht. Hält ein Zustand eines niedrigen Energieniveaus zu lange an, resultieren daraus körperliche Schwächen und Symptome, weil dem Körper Energie für seinen Erhalt fehlt. Für diese Symptome werden die sog. Parasiten verantwortlich gemacht, und zwar genauso beweislos, wie Bakterien für Krankheiten verantwortlich gemacht werden.
Die Frage, ob die Parasiten nicht eher Symbionten sind, und dem energieschwachen Körper auch etwas zurückgeben, was er braucht, wurde bisher noch gar nicht untersucht. Würden die Parasiten den Energiemangel verursachen, würden sie sich ja nicht beobachtbar immer erst dann ansiedeln, wenn das Energieniveau bereits niedrig ist. Also muss die Ursache für den Energiemangel schon vor dem Parasiten da gewesen sein.
Beim EHEC liegt nun folgender Sachverhalt vor:
Die Schädigungen, die zur Auflösung des Blutes und Versagen der Nierenfunktionen führen und dem EHEC-Bakterium zugeschrieben werden, können bei plötzlichem Auftreten zwangslos den Vergiftungen durch Medikamente zugeschrieben werden, zumal in den meisten Kliniken bei Symptomen der Blutauflösung, Durchfall und Nierenversagen keine Maßnahmen getroffen werden, um den Körper und seine Funktionen durch die Gabe von biologisch verwertbaren Substanzen und Energien zu stützen.
Im Gegenteil: Im kollektiven Wahn der Anti-Biose, werden dem Körper Energie entziehende und zerstörende Substanzen gegeben, anstatt den Körper und seine Funktionen zu unterstützen.
Setzen die Symptome nacheinander ein, haben wir es mit den üblichen Erkrankungen zu tun, die die Toxikologie und die Neue Medizin umfassend beschreiben und die durch die aktuelle Ausscheidungsleistung der Niere in der Intensität und der Prognose maßgeblich bestimmt werden.
Schleust die Niere besonders viel Wasser in den Körper zurück, so dass nur wenig Wasser ausgeschieden wird, also quasi eine Überfunktion der Niere, bezeichnet die Schulmedizin das ganz gegenteilig als Nierenversagen. Solch eine Überfunktion der Niere kann aber die anderen “Krankheitssymptome” bis zum Faktor 10 verstärken.
Bei der aktuellen EHEC-Aufregung wird des Öfteren von Nierenversagen und besonders starkes Symptomatik gesprochen. Das ist alles durch die Neue Medizin erklärt. Die Schulmedizin sieht darin ein böses Werk eines Bakteriums und greift auf der Jagd nach dem bösen Bakterium in den geschwächten Körper mit Giften ein, die Bakterien töten sollen. Damit wird u.U. der restliche Energiestatus des Körpers so zerstört, dass er nicht mehr lebensfähig ist.
Es sieht nicht danach aus, dass Bakterien die Leute töten, sondern die schulmedizinische Jagd auf die Bakterien scheint die Todesursache zu sein.
Ein Merksatz einer sehr erfahrenen Nierenspezialistin: Je besser die Ausscheidungsfunktion der Niere, desto geringer die Symptomatik der „Krankheit“, wobei das Wort Krankheit in Zukunft nicht mehr benutzt werden sollte, sondern der von Dr. Hamer geprägte Begriff der „Sinnvollen Biologischen Sonderprogramme“ (SBS).
Um das gesagte zu vertiefen, wird auf meinem Juni-Seminar in Langenargen besagte Nierenspezialistin anwesend sein, referieren, Fragen beantworten und gemeinsam zu tieferer Erkenntnis beitragen.
Ein Wort zu Dr. Hamer, dem Entdecker der Neuen Medizin
Leider hat Dr. Hamer, der Entdecker der Gesetzmäßigkeiten der Neuen Medizin, den Kampf zu seinem Lebensprinzip gemacht, bzw. wurde in einen solchen hineingeboren und konnte das bis heute nicht auflösen, weswegen er sich und der Weitergabe seiner an Bedeutung gar nicht hoch genug einschätzbaren wissenschaftlichen Erkenntnis, selbst am meisten im Wege steht.
Jeder Mensch, der an einer „Krankheit“, am besten einer eigenen, und seien es „Depression“, „Manie“, spezielle Dynamiken der Psyche und des Zwischenmenschlichen, die Erkenntnisse der Neuen Medizin überprüft hat, wird von einer großen Last und Angst befreit, dass der Körper ein Ort des Kampfes und der Defekte sei, denen wir ausgeliefert wären.
Wissen wir all diese Dinge nicht, sind wir der Dynamik des Marktes ausgeliefert und die kann aufgrund des Zwanges, immer mehr produzieren zu müssen, in der Tat nicht zwischen gut und böse unterscheiden. Das hat Ivan Illich schon 1976 in seinem Buch die „Nemesis der Medizin“ klar und deutlich herausgearbeitet.
Das EHEC-Bakterium
Ein Bakterium, welches Enzyme aufsammelt, die beim Abbau höher entwickelter Zellen beteiligt sind, diese an die roten Blutkörperchen abgibt, damit die roten Blutkörperchen diese als „Gifte“ (Toxine) bezeichneten körpereigenen Enzyme in der Niere freisetzt, um die Ausscheidungsfunktion zu hemmen, das hat nicht nur niemand bis heute gesehen, sondern kann es in der Biologie nicht geben.
In der Biologie wird nur aufgebaut und erhalten, was dem Körper unmittelbar nutzt und ihm dient, insbesondere bei Bakterien.
Was hier gemacht wurde, um die Doktrin der Ansteckung und Gift-Schädigung durch Bakterien aufrecht zu erhalten, ist nichts anderes als moderner „hocus, pocus, fidibus, dreimal grüne Gurke.“
Mittels Techniken der Biochemie werden Grobvorlagen dieser körpereigenen Enzyme in DNS-Form mittels der „Polymerase-Ketten-Reaktion“ (PCR) vermehrt und (mal wieder beweislos) behauptet, dass diese DNS Bestandteil der Darmbakterien sei. Ganz normale Darmbakterien werden ab diesem Zeitpunkt per Definition als gefährliche EHEC-Bakterien bezeichnet und zum Marketing werden Handschuhe und Mundschutz aufgesetzt.
Durch diesen PCR-Trick kommen die verschiedenen EHEC-”Stämme” zusammen, die behauptet werden, und deren behauptete Veränderbarkeit. Solange bis die „Nachweistechniken“ standardisiert sind: Dann kommt immer das gleiche heraus, wie beim Schweinegrippe-Virus „H1N1“. Dieses Virus hat alle anderen „Viren“ vertrieben, um die Sterblichkeit an Grippe von statistisch durchschnittlich 15.000 Menschen pro Jahr auf 273 zu senken.
Prognose
Im Bundesgesundheitsblatt 12/2010 ließen die Infektologen ihrem Ärger über die missglückte Schweinegrippe freien Lauf und kündigten unter dem Motto „Lessons Learned“ an, das die nächste Pandemie besser vorbereitet sein wird (siehe „Leben mit Zukunft“ (LmZ) Ausgabe 1/2011). Dies ist in Form der EHEC-Panik in allen angekündigten Punkten eingetreten. Eine geglückte Übung.
Die Handschrift der USA bei dieser Seuche ist auf den ersten Blick nicht so erkennbar wie bei den Influenza-Pandemien, die scheinbare Hilflosigkeit der Experten wird gut vorgetragen und nur sehr wenige Spezialisten werden öffentlich präsentiert, wie der „Entdecker“ (oder Definierer) des ersten deutschen EHEC-Typs, Prof. Helge Karch von der Universität Münster. Der spricht offen aus: „Mir ist das sehr unheimlich“ und „Diese zusätzliche Herausforderung hätte ich nicht mehr gebraucht“, weil er bald in den Vorruhestand gehen wird.
Verdachtsfälle und “bestätigte” Fälle werden addiert und auch die Gesundeten bleiben in der Statistik, so dass man aus jährlich 900 Fällen ganz leicht mehrere Tausend Fälle machen kann. Bei sogenannten plötzlich auftauchenden Pandemien, kann man immer eine gleichzeitige Änderung im statistischen Umgang mit den Zahlen der Erkrankungsfälle erkennen.
Ein Wundermittel, ein gentechnisch hergestellter „Anti-Körper“ ist plötzlich das Mittel der Wahl, zum Preis von 5.500 € pro Falsche und Tagesdosis. Natürlich sollen die Empfänger des gentechnischen Wundermittels zuvor geimpft sein, da das Risiko einer Meningokokken-Infektion durch das gentechnische Medikament erhöht sei. Wie das nun wieder im Modell der Schulmedizin gehen soll, bleibt offen, denn bisher wurde gentechnische Medizin deswegen beworben, dass damit Infektionen ausgeschlossen seien.
Hintergrund ist der, dass die aktivierten Nukleinsäuren im gentechnischen „Anti-Körper“, die von den Eiweißen nicht getrennt werden können, auch vor dem Gehirn nicht Halt machen und selbst so viel Zerstörungskraft besitzen, dass es zu Hirnschwellungen kommt, die dann als infektiöse Hirnhautentzündungen getarnt werden können (siehe meine Ausführungen zur Gentechnik in LmZ).
Auch Antibiotika, eine der Ursachen der Zerstörung von Darm, Blut und Niere, die dem EHEC zugeschreiben werden, sind bei EHEC mit großer öffentlicher Wirkung bis auf weiteres verboten, weil ansonsten die „Gifte“ der Bakterien angeblich noch stärker freigesetzt würden. Welch ein Widerspruch: Antibiotika würden Gifte aus Bakterien freisetzen, macht man nichts, würden die Bakterien die Gifte auch freisetzen, anstatt wie es der Gang der Dinge mit den Darmbakterien ist, hinten quietschlebendig ausgeschieden zu werden.
Die Gurke
Die erfolgreiche Behauptung, dass das EHEC-Darmbakterium auf drei Gurken daher kam und aus Spanien stammt, wobei Kot nun mal überall vorkommt, zeigt, wie gezielt und wirksam die Medien arbeiten und wie tief die Angst vor Ansteckung in der Bevölkerung steckt.
Mit dem „Keim der Angst“ ist also nicht zu spaßen, die Panik kann, wie die Influenza-Panik, darauf angelegt sein zu entgleiten, Deutschland, Europa und den Euro zu destabilisieren. Angesichts des freien Falls des Dollars ist diese Vermutung gerechtfertigt.
Ebenso könnte die Europäische EHEC-Pandemie aus Spanien die Ouvertüre zur kollektiven Rettung Spaniens aus der Schuldenfalle sein, die gezwungenermaßen hauptsächlich auf die Schultern der wirtschaftlich stärksten in der EU, also auf uns abgewälzt werden soll.
Wenn durch die EHEC-Panik in Spanien ganze Bauernbetriebe drohen, pleite zu gehen, hat man doch einen guten Grund, Rettungsgelder zur Unterstützung der spanischen Wirtschaft zu entsenden. So kann man das Verschmähen von ein paar Gurken als Grund für die Notlage behaupten und muss nicht von den wirklichen geldsystemischen Ursachen für den Geldmangel sprechen.
Neben dem wirtschaftlichen Schaden durch die Vernichtung hochwertiger Lebensmittel (mind. einmal wurde in den Medien auch behauptet, dass ein BIO-Betrieb EHEC-Bakterien verschickt hätte) entsteht großer gesundheitlicher Schaden, da Vitamine und Vitalstoffe nun tonnenweise fehlen. Dieser Mangel kann nicht ohne Folgen bleiben.
Jetzt wo in Berlin im Kaufland über die Lautsprecher tönt, dass die Gurke für ehemals 29 Cent nun für 9 Cent im Sonderangebot zu haben ist, macht sich Christoph Hannemann mal wieder einen ganz großen Gurkensalat. Wann kriegt man den schon so günstig? Besser, als die Vitamine wegzuschmeißen.
Ausblick
In jeder Ausgabe von „Leben mit Zukunft“ werde ich, solange die Bakterien-Panik anhält, jeweils eine Krankheit vorstellen, die Bakterien zugesprochen wird. Ich werde die wirklichen Ursachen aus Sicht des Mangels&Vergiftung, der Osteopathie, der Neuen Medizin und der Kombination aus allen drei Verursachungen besprechen.
Auch bei jeder weiteren Panik werde ich auf die Biologie, die Ursachen, die Behandlungsmöglichkeiten und die Schädigungen durch die hochschulmedizinischen Behandlungsformen eingehen.
Zum tieferen Verständnis des biologischen Lebens, der Bakterien und von Gesundheit und Krankheit empfehle ich unsere Bücher, Videos und zum Vertiefen die Aufsätze hierzu im Zweimonatsmagazin „Leben mit Zukunft“. Das Inhaltsverzeichnis ist hier zugänglich.
Die aktuelle Ausgabe von „Leben mit Zukunft“ können Sie kostenlos und unverbindlich hier als pdf-Datei herunterladen.
In der nächsten Veranstaltung am 10. und 11. Juni meiner monatlichen Vorträge und Seminare in Langenargen – immer zusammen mit ausgewiesenen Fachleuten – wird die EHEC-Thematik angesprochen und vertieft.
Am nachhaltigsten werden Sie verstehen was hier gespielt wird, wenn Sie die Akteure, die in den Medien hochgehalten werden, nach den veröffentlichten wissenschaftlichen Beweisen der EHEC-Hypothesen fragen. Sie werden wie ich, der gleich alle öffentlich aufgetretenen Akteure angeschrieben hat, pauschal aufs Internet verwiesen, anstatt eine konkrete Publikation benannt zu bekommen, in der die Beweise aufgeführt werden, dass Bakterien die EHEC-Symptomatik auslösen können.
Glauben sollen Sie mir nichts, sondern selbst überprüfen und die bürgerlichen Konsequenzen daraus ziehen. Die Kompetenz haben Sie allemal dazu. Keine Angst davor. Damit ist die Möglichkeit gegeben, dass die Infektionstheorie kollabiert und unser Drei-Stufen-Plan realisiert werden kann.
Dr. Stefan Lanka
Kontaktmöglichkeiten zu uns finden Sie auf unserer Internetpräsenz http://www.klein-klein-verlag.de
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Verbraucherschutz in Zeiten des atomaren Ausnahmezustands
31.3.2011 von M.Musil.
30. März 2011 Verantwortlich: Jens Berger
Wie passt es eigentlich zusammen, wenn das Bundesministerium für Verbraucherschutz der Bevölkerung versichert, dass es alle nur denkbaren Maßnahmen ergreift, um den deutschen Verbraucher vor den Folgen des GAUs in Fukushima zu schützen und gleichzeitig eine EU-Richtlinie durchsetzt, in der die Strahlenschutzgrenzwerte für Lebensmittelimporte aus Japan dramatisch erhöht wurden? Einmal mehr zeigt sich, dass die Interessen der Wirtschaft die EU-Politik bestimmen und der Verbraucherschutz gar keinen Stellenwert hat, wenn er Wirtschaftsinteressen im Wege steht.
Will ein Pfälzer Jäger ein Stück Wildschweingulasch in den Handel bringen, so gilt für dieses Fleisch ein Cäsium-Grenzwert von 600 Becquerel pro Kilo. Dies ist ein strahlendes Beispiel für die Spätfolgen von Tschernobyl, die sich immer noch auf unsere Nahrungskette auswirken. Bis zu diesem Wochenende galt dieser Grenzwert auch für das bei wohlhabenden Feinschmeckern sehr beliebte Fleisch vom Kobe-Rind oder Fischprodukte aus Japan. Seit Inkrafttreten der EU-Verordnung 297/2011 [PDF - 760 KB] vom 25. März 2011 hat sich dieser Grenzwert für japanische Fleisch- und Fischprodukte wie von magischer Hand mehr als verdoppelt – auf 1.250 Becquerel pro Kilo. Überflüssig zu erwähnen, dass der Verbraucher von dieser eigenwilligen Fukushima-Verordnung nichts mitbekommen hat und sich durch die vollmundigen Versprechen aus dem Hause Aigner weiterhin in absoluter Sicherheit wägt.
Die EU-Verordnung 297/2011 betrifft Lebensmittelimporte aus zwölf japanischen Präfekturen und gilt erst einmal bis zum 30. Juni dieses Jahres, lässt sich aber bei Bedarf formlos verlängern. Mit der Verordnung wurden nicht nur bei Cäsium, sondern bei allen radioaktiven Substanzen die vorliegenden Grenzwerte für Lebensmittel massiv erhöht. So darf das erwähnte Steak vom Kobe-Rind seit Beginn dieser Woche auch 750 Bq/kg Strontiumisotope, 2000 Bq/kg Jodisotope und 80 Bq/kg Plutoniumisotope enthalten. Für Säuglingsnahrung und Milchprodukte (beides spielt bei den EU-Importen aus Japan jedoch keine Rolle) gelten niedrigere, für bestimmte Lebensmittel wie Gewürze, Tee und Fischöle indes die zehnfachen Grenzwerte – so darf beispielsweise der auch in Deutschland beliebte Wasabi nun bis zu 12.500 Bq/kg Cäsium-Isotope enthalten, um in der EU vertrieben werden zu können.
Die Begründung für diese Nacht-und-Nebel-Aktion fällt skurril aus. In Brüssel und Berlin beruft man sich auf die 1987 erlassene Euratom-Notverordnung 3954/87, mit der in der Folge des Tschernobyl-Unglücks seinerzeit die geltenden Grenzwerte heraufgesetzt wurden, um europäischen Bauern die Vermarktung ihrer moderat verstrahlten Agrarprodukte zu erlauben. Damals hatte sich die EU auf einen außergewöhnlichen Notfall berufen, der die Sicherheit der Lebensmittelversorgung Europas berührte. Man kann vortrefflich darüber streiten, ob die Versorgungssicherheit nach Tschernobyl wirklich derart gefährdet war, dass dieser massive Eingriff in den Verbraucherschutz gerechtfertigt war; zu behaupten, das Unglück von Fukushima hätte nennenswerte Auswirkungen auf die Versorgungssicherheit deutscher Verbraucher ist jedoch an Dreistigkeit kaum zu überbieten.
Rund ein Promille aller deutschen Lebensmittelimporte stammt aus Japan. Dies sind meist sehr kostspielige Feinschmeckerprodukte. Für den normalen Verbraucher kommen hier allenfalls der bereits erwähnte Wasabi, bestimmte Würzsaucen, grüner Tee und Algenprodukte in Frage. Der allergrößte Teil der deutschen Bevölkerung dürfte in seinem ganzen Leben noch kein japanisches Produkt verzehrt haben. Vor diesem Hintergrund von einer Störung der Versorgungssicherheit auszugehen, ist in keiner Weise zu rechtfertigen. Es ist jedoch im höchsten Maße verstörend zu beobachten, wie die EU bereits bei kleinsten Interessenkonflikten vor dem Handel einknickt und den Verbraucherschutz ohne Not über Bord wirft. Was spräche eigentlich gegen ein vorübergehendes Import-Verbot japanischer Lebensmittel? Wem nützen eigentlich Grenzwerte für radioaktive Strahlung in Lebensmitteln, die immer dann, wenn sie eine Bedeutung bekommen, in Windeseile außer Kraft gesetzt werden?
Pikanterweise liegen die neuen Strahlengrenzwerte der EU noch über den ebenfalls in Windeseile heraufgesetzten Grenzwerten in Japan. So gilt beispielsweise für verstrahltes Fleisch in Japan ein Grenzwert von 500 Bq/kg, während in der EU der Grenzwert bei 1.250 Bq/kg liegt. Man muss wahrlich kein Schwarzmaler sein, um aus dieser Differenz die Gefahr herzuleiten, dass künftig Produkte, die in Japan aufgrund der dort geltenden Grenzwerte nicht mehr vertrieben werden dürfen, auch in der EU landen. Somit haben Brüssel und Berlin mit ihrer Notverordnung erst ein Problem geschaffen, das zuvor überhaupt nicht existiert hat. Das ist Verbraucherschutz ad absurdum.
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Danke für Euer Vertrauen!
27.3.2011 von M.Musil.
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